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14.11.2018

Bildhaftes Denken: So fällt das Lernen Ihrem Kind viel leichter

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Fragen Sie sich auch manchmal, warum Kinder beim Memoryspielen fast unschlagbar sind? Mit spielerischer Leichtigkeit decken sie scheinbar wahllos gleiche Bildkarten auf, ohne dass ein System dahinter zu stecken scheint – und gewinnen. Lesen Sie hier, was hinter dem bildhaften Denken steckt und wie Ihr Kind es nicht nur beim Memory nutzen kann.

Die erstaunlichen Fähigkeiten beim Abspeichern von visuellen Eindrücken fallen besonders bei Vorschulkindern immer wieder auf. Ohne sich irgendeines Systems zu bedienen, wie wir Erwachsenen das in der Regel tun, greifen sie scheinbar wahllos nach den Kärtchen und decken spielend die passenden Symbole auf. Das liegt daran, dass Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen ganzheitlich wahrnehmen. Dabei denken sie bevorzugt in Bildern oder bildhaften Eindrücken, während ältere Kinder und Erwachsene immer mehr versuchen logisch, Schritt für Schritt und in einer bestimmten Reihenfolge, an ein Problem heranzugehen. Wir versuchen uns zu merken, dass eine Karte in der zweiten Reihe von oben am vierten Platz rechts liegt, während ein Kind sich ohne solche logischen „Krücken“ einfach die Stelle merkt. Und gewinnt.

Schule fördert das logische Denken

Ein Gehirn verfügt über verschiedene Möglichkeiten, Informationen abzuspeichern und zu verarbeiten. Mit dem Eintritt in die Schule wird das den Kindern so vertraute bildhafte Denken (rechte Gehirnhälfte) ein Stückchen in den Hintergrund gedrängt. Anstatt intuitiv, emotional oder kreativ zu arbeiten, lernen sie nun vermehrt, sich Problemen auf logisch abstrakte Weise zuzuwenden. Für die Nutzung des Gehirns bedeutet dies, dass die vormals recht aktive rechte Gehirnhälfte beim Lernen nun immer stärker von der linken Gehirnhälfte abgelöst wird. Diese ist für das Denken in Reihenfolgen, in Details und für das logisch abstrakte Vorgehen zuständig. Vorteilhaft wäre es, das bildhafte Denken stärker einzubeziehen, denn das heißt, die Kapazitäten des gesamten Gehirns sehr viel besser zu nutzen. Insbesondere Kinder mit allgemeinen Lernschwierigkeiten finden über die bildhafte Seite eventuell leichter Zugang zu den Lerninhalten.

So können Sie das bildhafte Denken beim Lernen nutzen

Ob bei den Hausaufgaben, beim Lernen oder bei der Vorbereitung einer Klassenarbeit: Versuchen Sie doch, das bildhafte Denken wieder stärker in die Lernprozesse mit einzubeziehen. Die folgenden Beispiele machen deutlich, wie einfach es ist, die rechte Gehirnhälfte stärker zu fordern und dadurch das Abspeichern von Informationen zu erleichtern.

Beispiel 1: Lernen des Einmaleins

Das langweilige Auswendiglernen der Einmaleinsreihen am Schreibtisch fällt manchen Kindern sehr schwer. Leichter wird es, wenn die einzelnen Etappen sichtbar gemacht werden. Bauen Sie doch zu Hause mit anschaulichem Material die entsprechenden Einmaleinsreihen gemeinsam mit Ihrem Kind auf. Legen Sie damit quasi ein Bild. 10 Reihen mit jeweils sieben Nüssen/Weintrauben/Büroklammern/Münzen etc. Schreiben Sie nun Kärtchen mit den einzelnen Schritten: 7/14/21/28/35/42/49/56/63/70 und lassen Sie Ihr Kind diese den entsprechenden Reihen zuordnen. Es entsteht ein kreatives Bild der 7er-Reihe. Oder sehen Sie sich im Supermarkt zusammen die Pakete an, bevor sie einzeln in die Regale sortiert werden. Apfelsaftpackungen stehen dort im Karton 6x2, Joghurtbecher 3x4, Deos 5x2. Nutzen Sie Ihren Einkauf, um Ihrem Kind derartige Dinge anschaulich und sichtbar zu machen.

Beispiel 2: Die Himmelsrichtungen

Die besten bildhaften Eselsbrücken baut Ihr Kinder sich selbst. Das braucht etwas Übung, ist aber auf Dauer sehr hilfreich. Wir kennen das Beispiel für die Himmelsrichtungen:

„N(icht) O(hne) S(eife) W(aschen)!“. Wo aber geht die Sonne auf? Ganz einfach: Vervollständigen Sie das „O“ im Osten zu einer strahlenden Sonne und schon behält Ihr Kind: „Im Osten geht die Sonne auf!“

Mein Tipp: Sicher lässt sich nicht alles schulische Wissen mit Bildern verbinden. Wenn Sie es aber immer wieder ausprobieren, wird es Ihnen und Ihrem Kind zunehmend leichter fallen, bildhafte Verbindungen herzustellen. Eines ist jedenfalls sicher; es macht durchaus Spaß, fördert die Kreativität und erleichtert das Lernen.

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