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17.06.2019

Sitzen geblieben: Was nun?

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Rund 250.000 Schülerinnen und Schüler drehten in Deutschland 2006 eine Ehrenrunde, 2007 werden es kaum weniger gewesen sein, aller Diskussionen über Sinn und Unsinn des Sitzenbleibens zum Trotz. Statistisch gesehen erwischt es dabei schwerpunktmäßig männliche Real- oder Gymnasialschüler zwischen der siebten und neunten Klasse. Falls auch Ihr Kind von einer Klassenwiederholung betroffen ist, haben wir hier wichtige Informationen für Sie zusammengestellt

Schulpolitisch betrachtet, ist es nach wie vor sehr umstritten, ob das Wiederholen einer Klasse dem betroffenen Schulkind eher schadet oder nutzt. Je nachdem, wer zu diesem Thema befragt wird, werden die positiven und auch die negativen Auswirkungen der Klassenwiederholung hervorgehoben. Falls Ihr Kind in diesem Jahr das Klassenziel nicht erreicht hat und sich auf eine Wiederholung einstellen muss, sollten Sie das letztlich mit Gelassenheit betrachten. Anstatt sich über die Notengebung, den mangelnden Lerneifer Ihres Kindes oder die Ungerechtigkeit der Lehrkräfte zu ärgern und sich damit die Sommerferien zu vergiften, ist es besser, das nächste Schuljahr positiv anzugehen. Sitzen zu bleiben ist keine Schande und verhilft Ihrem Kind mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten Schuljahr zu besseren Noten.

Das braucht Ihr Kind jetzt

Den Klassenkameraden gegenüber hat es ein Kind, das ein Schuljahr wiederholen muss, nicht immer einfach. Das nächste Jahr wird es in einer neuen Klassengemeinschaft, mit neuen Lehrern und altem Lernstoff verbringen müssen. Für das Selbstbewusstsein Ihres Kindes ist das eine schwierige Prüfung und die Unterstützung durch die eigene Familie daher sehr wichtig. Um diese schwierige Situation zu entschärfen, empfehle ich Ihnen ein 3-Punkte-Programm, das auch der Verein „Aktion Humane Schule e.V.“, der sich unter anderem für ein angstfreies und kindgerechtes Lernumfeld einsetzt, bevorzugt.

Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, sondern vermitteln Sie ihm Sicherheit und Geborgenheit in dieser schwierigen Situation. Sprechen Sie mit ihm über seine Gefühle und Ängste. Viele Kinder machen sich große Gedanken darüber, wie das nächste Schuljahr in einer neuen Klasse als „Sitzenbleiber“ aussehen könnte. Zeigen Sie Ihrem Kind, das die Klassenwiederholung keine Schande ist, sondern bei vielen erfolgreichen und berühmten „Promis“ durchaus zum Lebenslauf gehört: Harald Schmidt, Edmund Stoiber, Edelgard Buhlmann (immerhin heute Bundesbildungsministerin), Mehmet Scholl, Thomas Mann, Heinz Sielmann, Jürgen Fliege, Peer Steinbrück etc.

Damit sich die unerfreuliche Situation nicht wiederholt, ist es sinnvoll, sich beim Klassenlehrer über die Ursachen des Sitzenbleibens gründlich zu informieren. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kind darüber, warum es das Klassenziel nicht erreicht hat. Falls mangelnder Leistungswille, Desinteresse oder Überforderung die Hauptursachen für die schlechten Noten sind, sollten Sie an Stelle der Klassenwiederholung über einen Schulwechsel nachdenken.

Für Ihr Kind ist es sehr hilfreich, wenn Sie gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten suchen, um das nächste Schuljahr besser zu bewältigen. Je nach Ursache könnte beispielsweise ein Kurs über Lerntechniken oder eine Hausaufgabengruppe hilfreich sein.

Zugang verschlossen?

Falls Ihr Kind sich mitten in der Pubertät befindet, könnte es schon mal schwierig werden, mit ihm ruhig über das Sitzenbleiben sowie seine Ursachen und Folgen zu sprechen. Schon der ganz normale Alltag mit einem pubertierenden Jugendlichen erfordert viel Fingerspitzengefühl, Geduld und Einfühlungsvermögen. In dieser Zeit problematische Entwicklungen anzusprechen, ist meist sehr kompliziert. In solchen Situationen ist es durchaus ratsam, Fachleute hinzuzuziehen. Eine gute Möglichkeit bietet seit fünf Jahren das pädagogisch betreute „Elterntelefon“. Hier können Väter und Mütter anrufen, die nicht mehr weiterwissen und sich beraten lassen möchten (Elterntelefon: 0800/1110333 oder www.elterntelefon.org).

Wer bleibt sitzen?

Die Gründe für das Sitzenbleiben sind nicht bei jedem Kind gleich. Im Großen und Ganzen fallen vier unterschiedliche Typen auf. Machen Sie den nachfolgenden Test und finden Sie heraus, in welche Kategorie Ihr Kind passt.

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