Wenn auf dem Zeugnis Ihres Kindes nicht nur die einzelnen Fächer bewertet werden, sondern es auch Noten für zum Beispiel Fleiß, Ordnung und Betragen bekommt, dann handelt es sich um die so genannten Kopfnoten. Lesen Sie hier, was sie im Einzelnen bedeuten und wie Ihr Kind sie beeinflussen kann.
In den 1960er und 1970er Jahren wurden Kopfnoten in fast allen westdeutschen Bundesländern, außer in Baden-Württemberg, abgeschafft. Nach der Wende 1989 verabschiedeten sich auch die ostdeutschen Bundesländer weitgehend von dieser Bewertungsform. Doch in den letzten Jahren wurden sie in vielen Bundesländern wieder eingeführt. Ihre Berechtigung ist jedoch heftig umstritten. Kopfnoten sollen ganz allgemein das Sozial- und Arbeitsverhalten im Unterricht widerspiegeln. Je nach Bundesland setzen sie sich aus unterschiedlichen Punkten zusammen und werden mit Noten, Buchstaben oder ganzen Sätzen bewertet.
Ob Kopfnoten wirklich sinnvoll sind oder doch eher einen Rückfall in frühere Zeiten dokumentieren, ist für Ihr Kind nebensächlich. Letztlich wird es auf seinem Zeugnis mit den Beurteilungen konfrontiert und auch daran gemessen. Trotz aller Kritik sollte Ihr Kind daher versuchen, auch bei diesen Noten das Beste herauszuholen. Mit dem folgenden Verhalten kann es gute Kopfnoten erzielen.
Welche Leistungen Ihr Kind in Sachen Fleiß, Ordnung und Mitarbeit erbringen sollte und welchen Stellenwert Kopfnoten in den verschiedenen Bundesländern haben, erfahren Sie in der März-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß".