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22.09.2018

Tricks für Rechtschreibfüchse

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kind_beim_schreiben2.jpgRechtschreibfehler sind ärgerlich und können durch den Fehlerquotienten so manche Schulnote verderben. Oft sind es gar nicht die schwierigen Wörter, die ein Kind falsch schreibt, sondern eher altbekannte Wörter, deren Schreibweise sich nicht ableiten lässt. Denn wie lässt es sich erklären, dass das lange „e“ in „sehr“ mit einem Dehnungs-h, in „leer“ mit Doppel-e und in „lesen“ alleine geschrieben wird? Gar nicht! Wie Ihr Kind mit nur wenig trainierten Wörtern einen Großteil seiner Rechtschreibschwäche hemmen kann, erkläre Ich Ihnen im folgenden Beitrag.

Manche Schreibweisen erklären sich nicht von selbst und müssen einfach auswendig gelernt werden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass an der Spitze der Falschschreibungen das kleine Wörtchen „dass“ steht. Selbst viele Erwachsene wenden es nicht richtig an, obwohl die Regel hier eindeutig und nicht schwer zu erlernen ist.

Regel das, dass

Als Konjunktion (Satzverbindung) wird dass mit ss geschrieben. (Man kann es dann nicht durch dieses, jenes oder welches ersetzen!) Beispiel: Wir freuen uns, dass die Sonne scheint!

Es ist klar, dass hier das dass mit ss geschrieben wird, weil es Haupt- und Nebensatz miteinander verbindet. Gegenbeispiel: Leihe mir das Buch, das (welches) du neulich gekauft hast.

Auf dem zweiten Platz der Fehler-Hitliste landet das Adverb dann. Sehr viele Schüler können sich einfach nicht merken, dass dieses Wort mit Doppel-n geschrieben wird. Es lohnt sich also, wenn Sie dies mit Ihrem Kind trainieren. Erfinden Sie eine Eselsbrücke, die Ihrem Kind einleuchtet. Malen sie zum Beispiel ein Kamel mit zwei Höckern und schreiben Sie in den Kopf das d, in den Hals das a und auf jeden Höcker ein n. Dieses Bild kann Ihr Kind sich gut einprägen und jedes Mal abrufen, wenn es das Wort dann schreiben soll. Ebenfalls häufig falsch geschrieben werden die Wörter „hat“ und „hatte“, denn in beiden wird der Vokal „a“ kurz gesprochen. In dem einem folgt jedoch die Verdopplung des Konsonanten „t“ , im anderen hingegen nicht. Kinder und Jugendliche, die über ihre Rechtschreibung nachdenken, werden dadurch leicht verwirrt. Haben sie die Schreibung einmal verwechselt, fällt es ihnen auch in Zukunft schwer, die beiden Wörter richtig zu schreiben. Auch hier ist es sinnvoll, eine Eselsbrücke zu bauen.

Am besten lassen Sie Ihr Kind selber eine entsprechende Schreibhilfe erfinden. Je spektakulärer, ausgefallener und skurriler solch eine Gedächtnisstütze ausfällt, desto wirkungsvoller ist sie. Versuchen Sie es z.B. einmal damit: Die Katze hat nur noch ein Auge (ein Auge = ein „t“), vor ihrem Kampf mit dem Kater hatte sie zwei (zwei Augen = zwei „t“).

1. Schreibe, wie du sprichst

Am Anfang des Rechtschreibunterrichtes wird allen Kindern beigebracht, so zu schreiben, wie sie sprechen. Jedem gehörten Laut wird also ein Buchstabe zugeordnet. Damit wird das Prinzip der Rechtschreibung erklärt, und das ist auch wichtig. Rund 60 bis 70 % aller Wörter schreibt man richtig, wenn man sie lautgetreu verschriftet. Zum Beispiel die Wörter: Bus, Blume, Kind, Rabe etc. Hat Ihr Kind dieses Prinzip verstanden, ist also schon viel gewonnen.

2. Wende Regeln an

Als nächsten Schritt müssen Schulkinder dann orthografische Regeln erlernen, also Abweichungen von der lautgetreuen Schreibweise. Dass wird mit Doppel-ss geschrieben, wenn es nicht durch jenes oder welches zu ersetzen ist, oder den Doppellaut eu schreibt man äu, wenn es eine Grundform auf au gibt (Häuser). Normal begabte Kinder ohne Lese-Rechtschreibschwäche haben auch damit keine Schwierigkeiten. Kompliziert wird es aber dann, wenn die Schreibweise eines Wortes weder lautgetreu ist noch von einer Regel abgeleitet werden kann. Und genau das produziert Rechtschreibfehler, die schwer zu erklären sind, wie zum Beispiel Vater statt Fater.

3. Regeln helfen nicht immer

Es gibt etliche Wortschreibungen, die nicht durch eine Regel erklärt werden können. Ein gewisser Anteil, und dabei handelt es sich zum Teil um unsere Fehlerwörter von oben, wandert sozusagen gesetzlos durch unsere Rechtschreibwelt. Diese Wörter prägen wir uns zum einen durch häufiges Lesen in unserem Wortbildgedächtnis ein, zum anderen müssen wir sie aber auch einfach auswendig lernen.

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