An der englischen Sprache kommt heute niemand mehr vorbei, und für Ihr Kind wird sie im Berufsleben mit großer Wahrscheinlichkeit eine recht große Bedeutung haben. Ob im vereinten Europa oder aufgrund der Globalisierung: Englisch als verbindende Sprache ist ein absolutes Muss. Deshalb startet im 3. Schuljahr der verbindliche Englischunterricht für alle Schüler. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Kind beim Englisch üben in der Grundschule dabei optimal unterstützen können.
Der Englischunterricht in der Grundschule ist – wie alle anderen Fächer – an der Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder ausgerichtet. Das bedeutet, dass er zunächst sehr spielerisch aufgebaut ist. So können Kinder, die bisher niemals mit einer fremden Sprache in Berührung gekommen sind, unbefangen Zugang finden. Für die meisten Kinder ist es daher nicht selbstverständlich, sich in einer fremden Sprache wie Englisch oder Französisch zu unterhalten. Um die Schulkinder nicht zu überfordern, basiert der Unterricht vorwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, auf der mündlichen Kommunikation: Lieder, Kreisspiele, Reime u.Ä. Es geht darum, ein Sprachgefühl zu entwickeln und einen einfachen Grundwortschatz aufzubauen. So erleben Schülerinnen und Schüler ab der dritten Klasse einen spielerischen Einstieg in eine neue Sprachwelt. Diese Wörter lernt Ihr KindDer englische Wortschatz in der Grundschule ist noch überschaubar und wird nach bestimmten Kriterien ausgewählt. So werden in erster Linie die folgenden Wörter und Ausdrücke vermittelt, von denen die Kinder am meisten profitieren. Achten Sie in der Freizeit, im Urlaub oder im Alltag darauf, mit Ihrem Kind eher diese Wörter zu üben als andere:
Sehr häufig benutzte Wörter, die im Alltag Ihres Kindes eine hohe Bedeutung haben. Damit sind alle Wörter gemeint, die das Kind in seiner alltäglichen Umwelt benutzt und sieht (z.B. friend, school, parents, brother, sister, breakfast, milk usw.). - Internationale Wörter, die Ihrem Kind in seinem Lebensumfeld immer wieder begegnen (z.B. toast, computer, sandwich, airport, poster, popstar, cool, usw.).
- Wörter, die dem Deutschen sehr ähnlich sind, sich aber hinsichtlich der Aussprache oder der Schreibweise unterscheiden (z.B. finger, hand, house, mouse, ring, garden, usw.).
- False friends, also Wörter, die von falschen Bedeutungen im Deutschen unterschieden werden müssen, z.B. der Brief heißt im Englischen letter, aber das Wort brief bedeutet kurz (eine Liste der tückischen false friends finden Sie unter http://www.englisch-hilfen.de/words/false_friends.htm).
Reimwörter: mouse – house, book – look, hate – date usw. Wörter, die typisch englische Buchstabenverbindungen aufweisen ou, ow, gh, th, sh, ch, ea, ee, oo usw., die es im Deutschen so kaum oder seltener gibt. Wörter, anhand derer Ihr Kind Gesetze der Wortbildung erlernen kann, z.B. happy – unhappy, sun – sunny, play – player.
Darüber spricht Ihr Kind in der SchuleDie Lehrpläne der einzelnen Bundesländer legen fest, über welche Inhalte und Themen Ihr Kind in der Schule Englisch lernt. Im Laufe der Klassen 3 und 4 können die Lehrkräfte für den Unterricht zwischen verschiedenen Themenbereichen wählen, die Grundschüler interessant finden und die ihr Lebensumfeld berühren. Natürlich können Sie die jeweiligen Themen zu Hause aufgreifen und spielerisch ausbauen. - Körper, Kleider und Befinden
- Essen und Trinken
- Familie und Freunde
- Schule
- Natur
- Feste und Feiern
- Haus und Wohnung
- Einkaufen
- Freizeit
- Reiseland England
Wie wäre es denn, wenn Ihr Kind morgens auf dem Bett seine trousers, seinen sweater oder seine stockings vorfindet und es sich mit der toothbrush die Zähne putzt? Oder Sie begrüßen es schon beim Frühstück mit der freudigen Nachricht: „My dear, it’s sunny today.“ Sie werden sehen, dass Ihr Kind sehr schnell versteht, was Sie meinen, und in das Spiel gerne einsteigt. Phrasen, die Ihr Kind schnell lernt und Spiele zum Englischlernen finden Sie in "Lernen und Fördern mit Spaß".
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