Wenn das Lernumfeld Ihres Kindes stimmt, wird es beim Lernen besser vorankommen und mehr Erfolge verbuchen können. Auch ein stimmiger Zeitplan ist wichtig, damit das Lernpensum zu bewältigen ist. Lesen Sie hier, wie Ihr Kind dies am besten erreicht.
Unordnung und Chaos, aber auch Ungemütlichkeit, Lärm und Zeitdruck machen Ihrem Kind das Lernen schwer. Da-her ist es unbedingt notwendig, ablenkende und störende Einflüsse in der Lernumgebung zu beseitigen. Sorgen Sie daher für eine ruhige Arbeitsatmosphäre, wenn Ihr Kind Hausaufgaben macht oder für eine anstehende Klassenarbeit lernt. Auch die Geschwister sollten wissen, dass Ihr Kind beim Lernen Ruhe braucht. Gute Dienste tut dabei ein selbst gemaltes Stopp-Schild, das in den Arbeitszeiten einfach an die Tür gehängt wird. Ebenso wichtig wie Ruhe ist eine gewisse Ordnung, damit Ihr Kind seine Arbeitsmaterialien nicht immer neu suchen muss. Mein TippEine angenehme Lernatmosphäre können Sie auch mit einem frischen Duft schaffen. Besonders gut sind ätherische Duftöle aus Zitrusfrüchten, sie machen wach und verbessern die Konzentration. Probieren Sie eine Duftlampe, eine Duftkerze oder ein paar Tropfen Duftöl im Blütenpotpourri einfach einmal aus.
Ängste behindern beim LernenNicht nur die äußeren Arbeitsplatzbedingungen, sondern auch die eigene Gefühlswelt wirkt sich auf die Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes aus. Wenn seine persönliche Verfassung nicht gut ist, dann kann es sich auch nicht hundertprozentig auf seine Aufgaben einstellen. Ängste, ungelöste Konflikte und Probleme aller Art, die Ihr Kind beschäftigen, lenken es vom Lernen ab. Nehmen Sie sich daher jeden Tag nach der Schule etwas Zeit, um mit Ihrem Kind über seine Verfassung zu sprechen. Fragen Sie es, was es in der Schule erlebt hat, und versuchen Sie, anstehende Probleme im gemeinsamen Gespräch zu lösen. Nach dem Essen sollst du ruhen …… oder 1.000 Schritte tun. Dieser alte Spruch hat durchaus seine Berechtigung, denn mit einem vollen Magen kann Ihr Kind sich schlecht konzentrieren. Sein Körper benötigt ungefähr eine Stunde, bis das Gehirn wieder ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist und seine höchste Leistungsfähigkeit erreicht. Auch mit leerem Magen leidet die Konzentrationsfähigkeit, weil die Gedanken dann immer stärker mit der nächsten Nahrungsaufnahme beschäftigt sind. Für fast alle Kinder ist daher eine optimale Lernzeit circa eine Stunde nach dem Mittagessen. Kleine Knabbereien wie Obst, Nüsse oder Rosinen spenden Ihrem Kind Energie und sind daher auch während des Lernens erlaubt. Eine Checkliste mit der Sie herausfinden, ob äußeren Arbeitsbedingungen für Ihr Kind optimal sind, eine Liste mit hilfreichen Ritualen fürs Lernen und weitere hilfreiche Tipps, mit denen Sie die Lernbedingungen für Ihr Kind optimieren, finden Sie in der Spezialausgabe Lernmethoden und Lerntechniken von "Lernen und Fördern mit Spaß".
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