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22.09.2018

So lernen Mädchen besser

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Mädchen scheinen aufgrund ihres Entwicklungsvorsprungs schon von Geburt an gegenüber Jungen bevorzugt zu sein. Das zeigt sich besonders in der Schule, wo sie inzwischen fast durchgängig bessere Ergebnisse als ihre männlichen Klassenkameraden vorweisen können. Mit dem Lernen haben sie wenig Probleme. Ausnahme: Mathematik und Naturwissenschaften. Lesen Sie hier, wie Sie das Interesse Ihrer Tochter dafür gewinnen können.

Insgesamt machen mehr Mädchen als Jungen Abitur (54 %). Mädchen bleiben seltener sitzen und haben signifikant bessere Noten. Zu ihren in der Schule äußerst nützlichen Kompetenzen gehören u. a.

  • eine ausgeprägtere Sprachbegabung
  • Leselust
  • bessere Feinmotorik
  • ein Entwicklungsvorsprung bis zum Alter von ca. 14/15 Jahren
  • bessere Konzentrationsfähigkeit
  • weniger Bewegungsdrang
  • höhere soziale Kompetenz
  • bessere kommunikative Fähigkeiten
  • stärkerer Leistungswille

Selbstverständlich gibt es, wie immer, auch hier Ausnahmen. Grundsätzlich sind jedoch Jungen mit den Anforderungen der Schule schneller überfordert als Mädchen (siehe hier auch den Beitrag: „Jungen lernen anders“ in Lernen und Fördern mit Spaß! Ausgabe 2/2007). Anstatt sich den Gegebenheiten anzupassen, geben viele schnell auf und verlassen das Schulsystem frühzeitig. Mädchen hingegen versuchen eher ihre schulischen Ziele durch Fleiß und einen höheren Arbeitsaufwand zu erreichen, als alternative Wege zu beschreiten. Mit Erfolg, denn inzwischen stellen Mädchen auch die Mehrheit der Studienanfängerinnen. Also alles super! Oder?

Widerspruch Schule und Arbeitswelt

Trotz dieses Leistungsvorsprungs zeigt sich, dass die Berufswahl von Mädchen und Frauen nach wie vor sehr eingeschränkt ist, sie sehr viel seltener in Führungspositionen zu finden sind und weniger verdienen. Das kann unter anderem daran liegen, dass Mädchen ihre durchaus guten Leistungen schlechter einschätzen und ihre Erfolge eher auf Glück denn auf Können zurückführen. Ihnen fehlt das nötige Selbstbewusstsein, sich zielstrebig und vertrauensvoll auch gegen männliche Konkurrenten durchzusetzen. Ohne Unterstützung und Vorbilder zweifeln sie schnell an ihren Fähigkeiten. Für den Lernprozess bedeutet das: Nehmen Sie die schulischen Erfolge Ihrer Tochter nicht als selbstverständlich hin, sondern erkennen Sie die guten Leistungen und die dafür erbrachten Anstrengungen immer wieder aufs Neue an. Besonders in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik.

Mädchen brauchen auch Vorbilder!

In vielen Schulbüchern kommen Frauen im naturwissenschaftlichen Bereich immer noch eher wenig vor. Auch in Romanen oder Mädchenzeitschriften werden diese Themen weitläufig ausgespart. Mädchen wird so ganz nebenbei suggeriert, dass Mathematik und Naturwissenschaften (Ausnahme: Biologie) doch eher eine Jungendomäne sind. Haben Sie schon mal die entsprechenden Bücher/Schulbücher Ihres Kindes auf das Vorkommen von Frauen überprüft? Tun Sie es!

Junge Mädchen reagieren sehr sensibel darauf, was das Image einer erfolgreichen Frau in der Öffentlichkeit ist. Neben den Medien und den Lehrern spielen die Mütter eine Schlüsselrolle. Gerade in der Phase, wenn die Mädchen in der Schule über ihre Fächerkombination nachdenken, wären der gute Rat und die entsprechende Unterstützung der Mutter gefragt.

Beispiel Mathematik

Häufig verbinden Mädchen mit dem Unterrichts- und Studienfach Mathematik ein langweiliges und trockenes Berufsbild, aber nicht alle Mathematikerinnen müssen Lehrerinnen oder Forscherinnen werden. Auch die Industrie, Banken und Versicherungen benötigen fähige Mathematikerinnen, und in vielen Ländern wird ein Examen mit Mathematik als Hauptfach für die unterschiedlichsten Berufszweige hoch geschätzt. Erkennen Sie möglichst schon früh die mathematischen Fähigkeiten Ihrer Tochter an und wecken Sie ihr Interesse am Rechnen und der Welt der Zahlen durch entsprechende Unternehmungen oder Beschäftigungen wie den Besuch von Mathemuseen oder das gemeinsame Lösen von Rechenrätseln, z.B. Sudokus.

Wie die Stärken und Schwächen von Mädchen in Naturwissenschaften verteilt sind und was Sie bei der Gesundheit bzw. Ernährung Ihrer Tochter beachten sollten, erfahren Sie in der März-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß". Außerdem enthält diese Ausgabe 13 Tipps, mit denen Sie das Interesse von Mädchen an Mathematik und Naturwissenschaften wecken.


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