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28.05.2017

So gelingt der Schüleraustausch

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Viele Jugendliche träumen von einem aufregenden Schuljahr in einem fernen Land. Damit es nicht zu bösen Überraschungen und Enttäuschungen kommt, muss ein Auslandsaufenthalt rechtzeitig geplant und gründlich vorbereitet werden. Lesen Sie hier, was Sie dabei beachten sollten.

Rund 16.000 deutsche Jugendliche nehmen im Schuljahr 2006/2007 an einem Schüleraustauschprogramm teil. Sie wohnen in Gastfamilien in fremden Ländern, gehen dort zur Schule und sammeln vielfältige Erfahrungen. Manchmal ein paar Monate lang, meistens aber ein ganzes Jahr.

Eignet sich mein Kind dafür?

Wenn sich Ihr Kind für einen solchen Aufenthalt im Ausland interessiert, sprechen Sie mit ihm über seine Motive und Ziele: Will er/sie

  • eine Sprache lernen?
  • die Berufschancen verbessern?
  • fremde Menschen und Sitten kennen lernen?
  • einfach mal raus aus dem gewohnten Trott und was Neues erleben?
  •  sich von der Familie emanzipieren?
  • selbstständiger und unabhängiger werden?

Es gibt viele gute Gründe, für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen. Der wichtigste ist aber, dass Ihr Kind wirklich Interesse daran hat. Und das sollte es auch unter Beweis stellen. Überlässt es Ihnen die Vorarbeit wie z. B. die mühselige und aufwändige Informationsbeschaffung, ist es mit seiner Motivation wohl nicht weit her. Nehmen Sie also Ihrem Kind die Arbeit nicht ab, sondern beziehen Sie es von Anfang an mit ein.

Die Voraussetzungen klären

Prinzipiell sollte ein Jugendlicher, der für mehrere Monate oder ein Jahr ins Ausland gehen will:

  1. zwischen 15 und 18 Jahre alt sein,
  2. sich in einem guten Gesundheitszustand befinden bzw. mit einer (chronischen) Krankheit oder einer Behinderung gut umgehen können,
  3. psychisch stabil sein,
  4. recht gute Schulleistungen nachweisen können,
  5. Interesse an einer anderen Kultur zeigen,
  6. offen und selbstbewusst auf andere Menschen zugehen können,
  7. sich in schwierigen Situationen Hilfe holen können,
  8. Lust haben, eine Fremdsprache zu lernen,
  9. Menschen anderer ethnischer Gruppen gegenüber
  10. tolerant sein,
  11. eine gewisse Selbstständigkeit und eine altersgemäße
  12. persönliche Reife mitbringen.

Mein Tipp

Am besten kommt Ihr Kind seinen Gedanken und Sorgen auf die Spur, wenn es sie während seiner Vorbereizungszeit auf die Reise in einem Tagebuch notiert. Dabei sollte es einfach drauflos schreiben, denn während des Schreibens entwickelt man fast immer auch schon Ideen, wie man ein potenzielles Problem lösen könnte.

Die ersten Schritte: Der 3-Punkte-Plan

1. Das passende Land auswählen

Zunächst ist zu überlegen, welches Land in Frage kommt. Dafür sollten Sie sich Zeit nehmen und gründlich recherchieren. Bücher und Zeitschriften mit Artikeln über das jeweilige Land können einen ersten Eindruck vermitteln. Noch effektiver ist es, persönliche Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler zu lesen, die auf vielen Internetseiten zu finden sind. In Foren kann man nach Informationen stöbern, aber auch selbst gezielt Fragen über Land und Leute stellen.Traditionsgemäß gehen die meisten der deutschen Austauschschüler in die USA. Englischsprachige Länder wie Kanada, Neuseeland und Australien sind ebenfalls beliebte Ziele. Doch auch Südamerika, China und Osteuropa haben ihren Reiz. Die Wahl des Landes hängt davon ab, was Ihr Kind erreichen möchte: Will es sein Englisch aufpolieren, eine asiatische Kultur kennen lernen oder ist es aus politischen Gründen an Osteuropa interessiert? Nur wer sich das für ihn passende Land ausgesucht hat, hat gute Chancen, dass das Auslandsjahr ein voller Erfolg wird. Auch aus finanziellen Gründen ist die Länderwahl von großer Bedeutung, denn in Kanada und Neuseeland sind die Kosten weitaus höher als beispielsweise in Europa.

Wichtig: Treffen Sie die Entscheidung für ein Gastland unbedingt gemeinsam, denn auch Sie müssen mit der Wahl einverstanden sein, um Ihr Kind guten Gewissens gehen lassen zu können.

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