Schlechte Noten, ein ungünstiger Sitzplatz, ausufernde Hausaufgaben oder ungerechtes Verhalten gegenüber Ihrem Kind können das Gespräch mit dem Lehrer notwendig machen. Lehrergespräche sind nicht immer ganz leicht. Wie stellen Sie es geschickt an, die heiklen Themen mit den Pädagogen kooperativ und lösungsorientiert zum Besten ihres Kindes zu führen?
Je schwieriger und emotionsbeladener das Thema eines Gesprächs ist, desto komplizierter wird auch der sachliche und konstruktive Umgang innerhalb eines Lehrergespräches damit sein. Schließlich geht es in einem Lehrergespräch immer um das Wohl Ihres Kindes. In diesem Zusammenhang objektiv und sachlich zu argumentieren ist nicht einfach. Zu viel hängt oft von dem Ausgang des Gesprächs ab. Mit unseren Tipps können Sie jedoch schon das nächste anstehende Lehrergespräch deutlich verbessern. Probieren Sie es aus, Sie werden überrascht sein wie viel eine gute Vorbereitung ausmacht! Hier finden Sie eine Checkliste, wie Sie Lehrergespräche effektiv führen, unter der Rubrik „Checklisten“ -> „Eltern-Lehrer-Kommunikation" auch zum Ausdrucken. Lehrermangel, eine schlechte Ausstattung, große Klassen mit einem hohen Anteil an förderbedürftigen Kindern sowie überlastete und ausgebrannte Pädagogen machen es nicht einfach, das Arbeitsklima für alle Beteiligten optimal zu gestalten. Es gibt zahlreiche Themen, die Eltern und Schülern im Unterrichtsalltag unter den Nägeln brennen. Sicher haben auch Sie schon erlebt, dass Ihr Kind über Probleme klagt. Die folgende Checkliste hilft Ihnen zu erkennen, ob Sie mit dem Lehrer Ihres Kindes ein Gespräch vereinbaren sollten: Checkliste: Ist ein Lehrergespräch notwendig? In einem ersten Schritt können Sie die auftretenden Probleme natürlich auf dem nächsten Elternabend ansprechen. In der Regel sind die Fragen jedoch zu individuell, um sie in der großen Runde der Elternschaft mit dem Lehrer endgültig klären zu können. Ein Einzelgespräch ist notwendig. Doch viele Eltern haben Angst davor mit so einem Lehrergespräch die schulische Situation ihres Kindes noch weiter zu verschlechtern. Schließlich sind sie im Unterricht nicht selber dabei und können Vieles nur vom Hörensagen beurteilen. Eine schlechte Basis für ein gleichberechtigtes Gespräch. Wie wird der Lehrer auf die Kritik reagieren? Was können Sie in der Position als Elternteil von einem Lehrer eigentlich verlangen? Welche Rechte haben Sie? Diese Bedenken bestehen nicht zu Unrecht. Ein Kritikgespräch mit einem Lehrer muss gut vorbereitet werden, um zum einen die nur kurze, zur Verfügung stehende Zeit optimal auszuschöpfen und zum anderen die Lehrer nicht zu verärgern und die Situation damit möglicherweise noch zu verschärfen. Schließlich geht es um die Zukunft Ihres Kindes. Von der Notengebungen und den Beurteilungen hängt nicht selten die gesamte schulische Laufbahn Ihres Kindes ab. Gegenseitige Vorwürfe, wüste Beschimpfungen und das Stellen von Ultimaten tragen nicht zu einer Klärung des Problems bei. Versuchen Sie immer den Lehrer als Kooperationspartner zu betrachten, dessen Aufgabe es ist gemeinsam mit Ihnen für ein Kind die bestmöglichen Entscheidungen bezüglich seiner schulischen Entwicklung zu treffen. Doch wie kann das konkret aussehen? Bevor Sie in Lehrergespräche gehen, sollten Sie anhand der folgenden Checkliste das Treffen optimal vorbereiten. Die Checkliste "Lehrergespräche" zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie hier.
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