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16.01.2019

So beeinflusst das Temperament das Lernen

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Wenn unterschiedliche Temperamente aufeinander stoßen, kommt es nicht nur zwischen Kindern schnell zu Missverständnissen oder Streitereien. Ein schneller, aktiver und energiereicher Mensch hat oft Schwierigkeiten mit der Wesensart eines langsamen, bedächtigen und nachdenklichen Typs, und wenn die Temperamente zwischen Eltern und Kindern unterschiedlich sind, kann es besonders in Lernsituationen brisant werden. Was der eine gerne schnell erledigt, schiebt der andere lieber auf die lange Bank. Da steckt Zündstoff drin. Informieren Sie sich im folgenden Beitrag über die unterschiedlichen Temperamente und nutzen Sie die daraus folgenden Lerntipps.

Bei den meisten Menschen – und natürlich auch bei Kindern – überwiegt ein Temperament. Häufig kann man dies schon in den ersten Lebensjahren recht gut erkennen. Wer bereits als Baby und Kleinkind immer in Bewegung war, sehr forsch auf andere Menschen zugegangen ist und neugierig in jede Kiste geschaut hat, wird dieses aktive Verhaltensmuster mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Jugendlicher oder Erwachsener beibehalten. Und wem es schon als Kleinkind gelungen ist, geduldig auf das Essen oder den Weihnachtsmann zu warten, der wird auch als Erwachsener nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sein.

Aktiv oder emotional durchs Leben

Im gesamten Alltag, also sowohl beim Lernen als auch im Kontakt mit Freunden oder der Familie, bestimmt das Temperament die Art und Weise, wie ein Kind sich mit den Dingen des Lebens auseinander setzt. Das individuelle Temperament kommt besonders in Krisensituationen zum Vorschein. Wenn ein Mensch unter Druck steht, Entscheidungen treffen soll, Prüfungen erwartet oder mit einer traurigen Nachricht konfrontiert wird, reagiert er auf seine eigene, ganz unverfälschte Art. Diese ist stark von seinem Temperament gesteuert. Natürlich gibt es keinen Menschen, der ausschließlich einem Temperament zuzuordnen ist. Immer findet man auch Aspekte der anderen Typen.

4 Temperamenttypen

Obwohl das Wesen von Menschen durch ganz unterschiedliche Verhaltensweisen geprägt ist, hat man sich im Laufe der Jahrhunderte auf vier verschiedene Grundtypen verständigt. Nicht immer lässt sich ein Kind schon eindeutig einem Temperament zuordnen. Gerade in der langen Entwicklungszeit bis zum Ende der Pubertät prägen sich manche Verhaltensmuster noch stärker aus und andere schwächen sich ab. Spätestens in der Pubertät wird jedoch offensichtlich, wohin die Reise geht. Zur Verdeutlichung stelle ich Ihnen exemplarisch vier Kinder in der Reinform der Temperamente vor.

Anna ist Sanguinikerin (aktiv und forsch)

Das quirlige Mädchen hat seine Eltern vom ersten Tag an auf Trab gehalten. Sie ist meistens mit wenig Schlaf ausgekommen und hat sich für alle Dinge in ihrer Umgebung sehr interessiert. Ihr schier unerschöpfliches Energiepotenzial hat dazu geführt, dass sie verschiedene Hobbys und jede Menge Freunde hat. Um sich zu regenerieren, benötigt sie nur kurze Ruhephasen. Ständig entwickelt Anna neue Ideen, für die sie ihre Eltern und Freunde zu begeistern versucht. Auch an ihrer schnellen Sprechweise kann man erkennen, dass es sich hier um ein sehr aktives Kind handelt. Anna kann sich im Unterricht nicht so gut zurücknehmen und redet schon mal einfach drauflos. Bei den Hausaufgaben versucht sie schnell fertig zu werden und macht dadurch gerne Flüchtigkeitsfehler. Weil sie ständig neue Ideen ausbrütet, hat Anna wenig Zeit, ihre Dinge zu ordnen. Dementsprechend unordentlich sieht es in ihrem Kinderzimmer und auch in ihrem Ranzen aus. Mit den Jahren wird Anna aber bestimmt lernen, etwas sorgfältiger zu arbeiten und Ordnung zu halten.

Niklas ist Melancholiker (einfühlsam und empfindlich)

Der sensible Junge kann sich sehr gut auf andere Menschen einstellen. Er bemerkt sofort, wenn Mama traurig oder Papa ärgerlich ist, und nimmt sich das selbst sehr zu Herzen. Streit mit seinen Freunden kann er nur schlecht ertragen, denn Harmonie ist ihm sehr wichtig. Niklas lügt seine Eltern manchmal aus Angst an, weil er glaubt, an etwas schuld zu sein und Ärger zu bekommen. Er nimmt damit eine Reaktion vorweg, weil er es am liebsten allen recht machen möchte. Niklas hat eine sehr enge Bindung zu seinen Großeltern und Geschwistern und hängt auch sehr an seinem Hund. Traurige oder aggressive Filme mag Niklas gar nicht, auch in der Medienwelt sieht er am liebsten harmonische Geschichten. Seine Hausaufgaben nimmt er stets ernst, damit die Lehrerin keinen Grund hat, auf ihn böse zu sein. Hat er einmal etwas für die Schule vergessen, nimmt ihn das sehr lange mit und er ist untröstlich. Er hat seit Schulbeginn einen guten Freund, das reicht ihm völlig.

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