Textaufgaben sehen für uns Erwachsene leichter aus, als sie sind. Besonders in Klassenarbeiten sind sie bei Kindern gefürchtet, denn sie stellen hohe Anforderungen an Textverständnis und mathematisches Geschick. Lesen Sie hier, wie Sie Textaufgaben mit Ihrem Kind spielerisch üben können.
Bei Textaufgaben geht es in erster Linie um die Rechnung, die hinter dem Text verborgen ist. Doch vielen Kindern fällt es schwer, den Text unter Zeitdruck zu lesen und zu verstehen, welche Aufgabe eigentlich damit gemeint ist. Obwohl es um das Fach Rechnen geht, werden zuerst die Lesefähigkeit und das Lesetempo eines Kindes gefordert. Ist der Text entschlüsselt, muss das Schulkind ihn auch verstehen, denn nur so kann es sich die darin enthaltene Rechenaufgabe erschließen und sie lösen. Manche Textaufgaben sind so verwirrend formuliert, dass auch Eltern ihre liebe Mühe haben, den Sinn zu verstehen. Darüber hinaus werden manchmal Worte benutzt, die einige Kinder überhaupt nicht kennen. Textaufgaben bestehen also aus zwei großen Anforderungen. Bevor ein Schulkind die eigentliche Rechnung lösen kann, gibt es bereits viele Möglichkeiten, an der Aufgabe zu scheitern.
Wenn Kinder mit Textaufgaben Schwierigkeiten haben, kann es besser sein, diese erst am Ende eines Rechentests in Angriff zu nehmen.Besondere Schwierigkeiten haben Kinder, die unter einer Leseschwäche oder unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden. Sie sind häufig gar nicht in der Lage, in einer Rechenarbeit zu zeigen, ob sie die Aufgabe bewältigen können oder nicht. Sie scheitern bereits daran, die Aufgabenstellung in angemessener Zeit zu entschlüsseln. Die folgenden Schritte muss ein Kind bewältigen, bis die Lösung der Textaufgaben in seinem Heft steht. Beispielrechnung
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