Erinnern Sie sich noch an Ihre eigenen Hausaufgaben? Dann wissen Sie wahrscheinlich auch, wie langweilig, eintönig oder spaßfrei sie sein können. Besonders wenn die Tagesform mal nicht so toll ist. Kein Wunder also, dass fast alle Kinder Phasen durchleben, in denen sie keine Lust auf Hausaufgaben haben. Das ist ganz normal, kann aber trotzdem sehr anstrengend sein. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Ihr Kind seine Hausaufgaben trotz Ermüdung und Lustlosigkeit zügig bewältigen kann.
Hausaufgaben sind Bestandteil des schulischen Lernens, denn durch die aktive Wiederholung des vormittäglichen Schulstoffes bleibt das erarbeitete Wissen viel besser haften. Bis zu einer Stunde sollen Grundschulkinder daher pro Tag darauf verwenden, im Unterricht gelernte Inhalte durch Übungen zu festigen, sich auf ein neues Thema vorzubereiten oder Vokabeln zu lernen. Das ist eine sinnvolle Regelung, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht überfordert werden und ihre Hausaufgaben selbstständig erledigen können. Die Realität sieht oft anders aus: Für viele Eltern sind die Hausaufgaben am Nachmittag ein Nervenkrieg, weil sie sich für den Schulerfolg ihrer Kinder verantwortlich fühlen. Dabei kann so vieles schief gehen: Klare Regeln helfen den ElternGrundsätzlich gehört das Thema Hausaufgaben bei Schwierigkeiten erst mal ins Lehrergespräch oder auf den Elternabend. Dort sollte für jede Klasse geklärt werden, wie viel Zeit die Schülerinnen und Schüler maximal an den Arbeiten sitzen dürfen. Außerdem muss klar vereinbart werden, welche Möglichkeiten Eltern haben, wenn das Kind die Aufgaben nicht in der vereinbarten Zeit bewältigen kann.
Auf der Grundlage solcher Vereinbarungen können Sie zu Hause mit Ihrem Kind viel besser arbeiten. Die schulischen Rahmenbedingungen sind klar, nun gilt es nur noch feste Regeln für den Nachmittag zu finden. Je konsequenter und regelmäßiger Ihr Kind seine Hausaufgaben erledigt, desto stärker werden sie ganz normaler Bestandteil des Alltags. Die Frage, ob Hausaufgaben gemacht werden müssen oder nicht, tritt dann gar nicht mehr auf. Eine tägliche Arbeitszeit in der Grundschule von einer halben bis zu einer Stunde wird so für Ihr Kind selbstverständlich. Abweichungen von dieser Regel sind natürlich möglich, sollten aber die Ausnahme bleiben. Schlechte Tage muss es auch gebenTrotzdem wird es natürlich Tage geben, an denen Ihr Kind stärker oder schwächer motiviert ist. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die wohl jeder kennt. Vielleicht gab es Streit in der Schule, eine schlechte Note in der Klassenarbeit, möglicherweise hat Ihr Kind schlecht geschlafen, fühlt sich leicht krank oder kann es kaum erwarten, einen Freund zu besuchen. Auch die Stimmung in der Familie wirkt sich auf die Arbeitslust Ihres Kindes aus. Machen Sie Ihrem Kind keinen Vorwurf, wenn die Lust aufs Arbeiten nicht jeden Tag gleichgroß ist. Damit die Hausaufgaben darunter nicht leiden, haben wir Ihnen einige wertvolle Tipps zusammengestellt, die Sie in der April-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß" finden, welche Sie als Abonnent in unserem Shop herunterladen können
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