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14.12.2017

Eselsbrücken als Lernmethode für Ihr Kind

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lernen_und_behalten.jpgKennen Sie das auch? Manche Informationen sind schwerer als andere zu behalten, und für einige Dinge scheint im Kopf Ihres Kindes einfach kein Platz zu sein. Da kann man schon manchmal verrückt werden, wenn die Vokabeln nach dem xten Abfragen immer noch nicht sitzen oder die Achterreihe beim Einmaleins einfach nicht klappt. Mit unseren Tipps für Eselsbrücken und Gedächtnisstützen funktioniert das Lernen viel besser.

Je weniger sich Ihr Kind für den Lernstoff interessiert, desto schwerfälliger arbeitet sein Gehirn. Lernerfolg hängt nämlich auch mit Lust, Interesse und Motivation zusammen. Schon der antike griechische Philosoph Aristoteles erkannte, dass Denken ohne Bilder nicht funktioniert. Damit schuf er die Grundlage für alle nachfolgenden Gedächtnisforscher, die davon ausgehen, dass Konkretes leichter erinnert wird als Abstraktes und Gefühle sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Merkfähigkeit steigern. Gute Gründe für den Gebrauch von Eselsbrücken. Doch wie funktioniert das Gedächtnis eigentlich grundsätzlich?

Wichtiges bleibt haften

Alles was wir wahrnehmen, also sehen, hören, riechen, schmecken oder fühlen können, wandert ins Ultrakurzzeitgedächtnis. Dort bleiben die Informationen circa 2 Sekunden lang, damit wir begonnene Handlungen fortsetzen können. Hier wird jede neue Information angenommen, aber nur was uns wirklich wichtig erscheint, wandert weiter ins Kurzzeitgedächtnis. Im Kurzzeitgedächtnis ist nicht viel Platz, es speichert immer nur gleichzeitige Informationsblöcke von bis zu sieben Einheiten. Diese bleiben wenige Minuten bis einige Tage erhalten. Anschließend werden die wichtigsten Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis verschoben. Doch verloren geht kaum etwas, denn das Wissen aus dem Kurzzeitgedächtnis wird sozusagen auf der Festplatte im Gehirn gespeichert. In bestimmten Situationen kann es sich blitzartig zu Wort melden und uns Aha-Erlebnisse bescheren.

Ins Langzeitgedächtnis wandern nur Informationen, die uns besonders interessant und bemerkenswert vorkommen. Um sich Lernstoff zu merken, muss er also zu etwas Besonderem gemacht werden. Durch Assoziationen, also Verknüpfungen von Gefühlen und Eindrücken mit dem zu lernenden Inhalt, geschieht das. Diese Assoziationen sind nichts anderes als die altbekannten Eselsbrücken.

Das Gedächtnis ist trainierbar

Wichtig ist die kontinuierliche Übung, denn je regelmäßiger Ihr Kind sein Gedächtnis fordert, desto leichter fällt es ihm, sich Informationen zu merken. Je öfter es gedanklich einen Weg beschreitet, desto tiefer graben sich die Spuren ein. Diese Informationen müssen nun noch nach einem bestimmten System abgelegt werden, damit Ihr Kind sie jederzeit schnell abrufen kann. Eine dieser Organisationsformen ist die Eselsbrücke – die Grundlage vieler Gedächtnistechniken. Neue Lerninhalte werden mit Eindrücken oder Gefühlen verknüpft, die so spektakulär sind, dass Sie es wert sind, im Langzeitgedächtnis Ihres Kindes gespeichert zu werden. Um diese Verknüpfungen zu erreichen, kann Ihr Kind seine verschiedenen Gedächtniskanäle zu Hilfe nehmen. Manche Strategien fallen ihm leichter, andere liegen ihm nicht so sehr.

  1. visuelles Gedächtnis (Wahrnehmen von Gesichtern und Bildern)
  2. auditives Gedächtnis (Wahrnehmen von Tönen, Klängen und Musik)
  3. Zahlengedächtnis (gute Vorstellung von Zahlenreihen)
  4. motorisches Gedächtnis (Verknüpfung von Inhalten mit Bewegung)
  5. episodisches Gedächtnis (Erinnern von wichtigen Ereignissen)
  6. räumliches Gedächtnis (gute Raum-Lage-Wahrnehmung)
  7. sinnliches Gedächtnis (Wahrnehmen von Gerüchen, Geschmack und Gefühlen)

Je nachdem, in welchen Bereichen Ihr Kind besonders begabt ist, sollte dieses Wissen für das Zusammenbasteln von Eselsbrücken unbedingt genutzt werden. Falls Sie nicht wissen, auf welchem Gebiet Ihr Kind besonders talentiert ist, hilft unser Lerntyp-Test aus der Märzausgabe (auch als Download unter der Rubrik Checklisten › Lernmethoden und Lerntipps auf www.lernen-und-foerdern.com). Im Schnellverfahren können Sie sich jedoch auch so helfen: Fragen Sie Ihr Kind, an was es sich von seinem letzten Geburtstag noch erinnert. Sind das die Gespräche, das Essen, der Ablauf des Festes, der Geruch des Kuchens, die Rangeleien oder die neue Jeans der Freundin? Können Sie erkennen, wo seine Stärken liegen? Diese Stärken sollte es beim Lernen nutzen.

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