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28.06.2017

Effektive Förderung für Lesemuffel

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Manche Kinder können es gar nicht erwarten, bis sie endlich das Alphabet beherrschen und die ersten eigenen Texte lesen können. Andere toben lieber draußen herum, anstatt ihre Nase stundenlang in ein Buch zu stecken. Doch auch sie müssen lesen lernen, um in der Schule und im Beruf erfolgreich zu sein. Lesen Sie hier, wie das funktioniert.

Natürlich ist die Vermittlung der Lesefähigkeit in erster Linie Aufgabe der Schule, aber in der Praxis ist ein Schulkind auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen, wenn es schnelle Fortschritte machen soll. Hat ein Kind keine Teilleistungsstörung, ist Lesen reine Übungssache. Und auch wenn ihm das Erlernen dieser Kulturtechnik schwerer fällt als anderen, wird es nur durch regelmäßiges Training erfolgreich sein können. Dabei geht es nicht nur um die Lesetechnik, sondern auch um die Motivation. Erst wenn ein Kind neugierig auf Geschichten oder Informationen ist, entwickelt es den nötigen Ehrgeiz, das Lesen zu erlernen. Eine ganze Generation hat dies mit den Harry-Potter-Büchern eindrucksvoll bewiesen.

Beim Lesenlernen sind auch Sie als Eltern stark gefragt, um Ihrem Kind über die ersten schwierigen und holprigen Anstrengungen hinwegzuhelfen. Mit den folgenden fünf Elternaufgaben für die Sommerferien gelingt Ihnen das bestimmt:

  • Besuchen Sie mit Ihrem Kind in den Sommerferien mindestens dreimal eine Stadtbücherei und lassen Sie ihm einen eigenen Ausweis ausstellen.
  • Lesen Sie (Väter sind auch angesprochen!) Ihrem Kind jeden Tag ein paar Seiten aus einem spannenden Buch vor.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen ruhigen und störungsfreien Ort zum Lesen hat.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind jeden zweiten Tag ein kleines ausgewähltes Stück aus der Tageszeitung vorlesen.
  • Loben Sie Ihr Kind für seine Leseleistungen und kritisieren Sie Fehler nicht.

Vorlesen motiviert

Erfahrungsgemäß ist das Vorlesen eine der effektivsten Methoden der Leseförderung, weil bei Kindern so das Interesse an Geschichten geweckt wird. Gerade für Grundschüler ist es aber auch schön zu sehen, dass Lesen eine gemeinsame Aktivität sein kann. Unsere Tipps helfen Ihnen, Ihr Kind für das Lesen zu begeistern. Lassen Sie Ihr Kind bei der Auswahl des vorgelesenen Buches unbedingt mitreden, denn schließlich muss es sich für die Geschichte interessieren. Trotzdem sollten Sie darauf achten, dass die Texte Ihr Kind nicht überfordern. Je nach Alter und Können sollten die Geschichten kurz und der Wortschatz gut verständlich sein. Ein paar Bilder im Buch können nie schaden, denn sie machen neugierig auf das Geschehen.

8 Tipps, damit das Vorlesen gelingt

  1. Wenn Sie selbst kein geübter Leser sind, sollten Sie sich die Geschichte zunächst selbst einmal durchlesen. Sie können dann den gesamten Text eindrucksvoller vorlesen.
  2. Versuchen Sie den einzelnen Figuren in einer Geschichte so viel Leben wie möglich einzuhauchen. Sprechen Sie mit verstellter Stimme und lassen Sie Gefühle erkennen.
  3. Schaffen Sie eine gemütliche und ruhige Atmosphäre, damit niemand die Vorlesestunde stört. Nichts ist unangenehmer, als wenn das Telefon ständig klingelt oder der Fernseher im Hintergrund läuft.
  4. Durch eine tägliche, feste Vorlesezeit werden Bücher und Geschichten ganz selbstverständlich in den Familienalltag integriert.
  5. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die vorgelesene Geschichte. Stellen Sie selber Fragen und ermutigen Sie auch Ihr Kind, das Gehörte zu überdenken.
  6. Lesen Sie Dialoge mit verteilten Rollen, wenn Ihr Kind das schon kann.
  7. Es ist schön, wenn Ihr Kind vom Vorlesen nicht genug bekommen kann. Doch auch Eltern haben ihre Grenzen. Nehmen Sie doch das Vorgelesene auf eine Kassette oder einen MP3-Player auf, so dass Ihr Kind es sich jederzeit auch alleine noch einmal anhören kann.
  8. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, die gehörten Geschichten seinen Geschwistern oder dem anderen Elternteil zu erzählen. Vielleicht hat es auch Lust, das Gehörte in ein Bild umzusetzen.

Bücher sollten ein Teil Ihrer Familie sein und Ihrem Kind im Alltag immer wieder begegnen. Dazu gehören natürlich eigene Bücher, aber auch das Bücherregal im Wohnzimmer. Sinnvoll ist es, auch bei kleineren und größeren Ausflügen immer etwas zum (Vor-)Lesen dabei zu haben. Das können Bücher, aber auch Rätselblöcke oder eine Zeitung sein.

Auf welche Weisen Sie die Leselust Ihres Kindes ebenfalls steigern können, erfahren Sie in der Juli-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß".


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