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21.11.2017

Achtung: Die 4 häufigsten Auffälligkeiten!

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Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Gründen, warum Kinder in der Sprachentwicklung zurückbleiben und bei der Einschulung noch einen Förderbedarf aufweisen. Ganz gleich wie diese Gründe aussehen – spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten eine ausführliche Diagnostik erstellt und anschließend entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Lesen Sie hier, welche Sprachstörungen vorkommen und was die Ursachen davon sein können. Auffälligkeiten im Bereich der Sprache teilen sich grob in die folgenden vier Kategorien ein.

1. Störung der Sprachentwicklung

Schon sehr früh, im Alter von sechs bis zwölf Monaten, zeigen betroffene Kinder besondere Verhaltensweisen, die auf eine Störung der Sprachentwicklung hinweisen. Manche Babys verstummen nach einiger Zeit und lassen sich keinen Laut mehr entlocken. Darüber hinaus sind auch hier manchmal schon Konzentrationsprobleme zu erkennen, fehlender Blickkontakt oder motorische Ungeschicklichkeiten. Babys mit diesen Symptomen sollten in einer Spezialklinik umfassend untersucht werden, um schnell geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten. Aber auch Eltern können Ihr Kind beim Srechen lernen sinnvoll unterstützen, indem sie die folgenden Vorschläge umsetzen:

  • Zunge und Zahnfleisch mit einer weichen Zahnbürste massieren
  • selber langsam und deutlich sprechen
  • das Kind beim Sprechen ansehen, damit es die Mundbewegungen sehen kann
  • auf Hörstörungen untersuchen lassen (z.B. durch Mittelohrentzündung, Erkältung)

2. Störung der Aussprache

Wenn die Entwicklung der Aussprache deutlich hinter der Altersnorm zurückbleibt (siehe Tabelle Seite 2: „So entwickelt sich die Sprache eines Vorschulkindes“), muss ebenfalls sorgfältig nach den Ursachen geforscht werden, um eine wirkungsvolle Therapie beginnen zu können. Sprachstörungen zeigen sich zum Beispiel, wenn das Kind schwierige Buchstabenkombinationen auslässt (wimmbad statt Schwimmbad) oder komplizierte Laute durch einfachere ersetzt (Tase statt Tasche). Solch eine Sprechweise kann mit drei Jahren noch völlig normal sein, mit fünf Jahren jedoch gilt dieses Verhalten bereits als sehr auffällig. Kinder mit Aussprachestörungen folgen eigenen Regeln: Sie ersetzen oder vermeiden spezielle Lautverbindungen, die sie nicht korrekt aussprechen können. Diese müssen aufgespürt und erkannt werden, um daraus eine wirkungsvolle Therapie zu entwickeln.

Zu den Aussprachestörungen gehört auch das Lispeln oder der so genannte Stigmatismus, den manch eine prominente Persönlichkeit zu seinem persönlichen Markenzeichen erkoren hat (z.B. Marcel Reich-Ranicki). Für Kinder empfiehlt sich jedoch eine frühzeitige Therapie ab circa fünf Jahren, damit sich die falsche Lautbildung nicht verfestigt. Manche Kinder hören mit dem Lispeln von selbst auf, wenn die Milchzähne ausfallen und die ersten bleibenden Zähne nachwachsen. Fachleute diskutieren daher darüber, ob eine frühe Therapie wirklich notwendig ist. Verändert sich die Sprechweise jedoch nicht von selbst, so haben diese Kinder das Lispeln bereits viele Jahre praktiziert und können es sich nur noch schwer abgewöhnen.

2 weitere Sprachstörungen, die bei Ihrem Kind auftreten können sowie die möglichen Ursachen dieser Störungen finden Sie in der Schwerpunktausgabe Sprache von "Lernen und Fördern mit Spaß".


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