Neben den Hausaufgaben sollten Schulkinder auch regelmäßig für Klassenarbeiten oder Tests üben, damit sie das Gelernte nicht vergessen und Erfolg in der Schule haben. Je höher die Klassenstufe, desto intensiver fallen auch die Vorbereitungen für die Schule aus. Doch den meisten Schülerinnen und Schülern macht dieses zusätzliche Üben wenig Spaß. Beachten Sie unsere zehn Lerntipps, damit Sie Ihr Kind effektiv und sinnvoll beim Üben unterstützen können.
„Geometrie ist langweilig, Englischvokabeln sind blöd und, auf Grammatik habe ich auch keine Lust!“ So oder ähnlich klingt es nachmittags aus vielen deutschen Kinderzimmern, in denen es um die Aufbereitung des aktuellen Schulstoffes geht. Wenn die Hausaufgaben erst mal erledigt sind, und schon das kostet oft Zeit und Nerven, wollen die Kinder und Jugendlichen endlich ihre Ruhe haben und die Freizeit genießen. Schwierig, wenn die nächste Klassenarbeit ansteht, für die es eigentlich noch einiges zu wiederholen gilt. Besser ist es, Ihr Kind schon früh an regelmäßige Übungszeiten zu gewöhnen. Doch wie machen Sie es am besten, damit Ihr Kind Hausaufgaben, Üben und Freizeit unter einen Hut bekommt und nicht das Lernen verweigert? Ein Plan hilft weiter. Ihr Kind muss lernen, nicht Sie Vor dem Aufstellen eines sinnvollen Übungsplanes steht daher das gemeinsame Gespräch. Grundschulkinder lassen sich in der Regel schnell davon überzeugen, dass eine vereinbarte Übungszeit sinnvoll ist. Wenn sie selber den Ort und die Zeit mitbestimmen können, sind sie zu Beginn des ausgemachten Termins meistens motiviert und lernbereit. Das ist auch nötig, denn ohne eine positive Lernhaltung artet das Üben schnell in Quälerei aus.
Sie selbst wissen es am besten: Wenn Ihr Kind nicht lernen will, dann kennt es viele effektive Strategien, dies zu verhindern. Übungen sind keine HausaufgabenTrennen Sie die Hausaufgabenzeit von der zusätzlichen Übungszeit. Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, das die Hausaufgaben Teil der täglichen Schulzeit sind, für die es je nach Schulklasse genau festgelegte Arbeitszeiten gibt. Das Üben hingegen ist etwas Zusätzliches, sodass dafür auch eigene Termine notwendig sind. Um die Lernzeiten eines Tages nicht zu sehr zu strapazieren, macht es Sinn, die Übungen auf das Wochenende, Feiertage oder die Ferien zu legen. Wenn Ihr Kind weiß, dass es jeden Samstagnachmittag eine Stunde mit Ihnen lernt, kann es diese Zeiten sehr gut in seine Planung einbauen und akzeptieren. Im Ausnahmefall, wenn das Lernpensum hoch ist, kann an einem Wochen- bzw. Schultag auch der frühe Abend gewählt werden. Begrenzen Sie die ÜbungszeitObwohl es Ihrem Kind unter Umständen sogar Spaß macht, mit Mama oder Papa am Wochenende ein schulisches Thema zu bearbeiten, sollten Sie für das Üben einen klaren Anfangs- und Endzeitpunkt ausmachen. Für Grundschulkinder ist es besser, das Lernen auf 30 bis 45 Minuten zu begrenzen und bei Bedarf lieber zwei Termine am Wochenende einzuplanen. Ältere Schülerinnen und Schüler verkraften auch längere Zeiten, mehr als 90 Minuten am Stück sollten es jedoch nicht werden. Beenden Sie die ausgemachten Einheiten pünktlich, auch wenn nicht das ganze Pensum erledigt werden konnte. Vereinbaren Sie eventuell lieber noch einen Zusatztermin. Wichtig ist, dass Ihr Kind sich auf die ausgemachten Zeiten verlassen kann. Zusätzliche Mühe verdient LobGanz gleich wie erfolgreich das gemeinsame Lernen ausgefallen ist: Für die Anstrengungen, die Ihr Kind geleistet hat, sollten Sie es auf jeden Fall loben. Nach der vereinbarten Zeit ist es klug, die Lernstunde bei Grundschulkindern mit etwas Positivem abzuschließen, damit Ihr Kind ein Erfolgserlebnis hat. Spielen Sie doch zum Abschluss ein lustiges Mini-Spiel, zum Beispiel Galgenmännchen, Stadt-Land-Fluss oder „Ich packe meinen Koffer“. Je mehr Spaß Ihr Kind an der Übungsstunde hat, desto motivierter wird es das nächste Mal sein. Hier können Sie eine kostenlose Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß!" bestellen.
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