
Inline-Skating gehört zu den beliebtesten Sportarten bei Kids und Teen, aber auch Speed-Skating und Inline-Hockey machen Laune. Ob als rasanter Mannschaftssport, schnittiges Wettrennen oder solo in der Halfpipe: Sport auf Rollen liegt voll im Trend und garantiert einen hohen Spaßfaktor! Lesen Sie hier, wie Ihr Kind am schnellsten das Skaten lernt, welche neuen Roll-Sportarten es gibt und wie Sie Unfällen vorbeugen können.
Spaß für die ganze Familie: Inline-Skating Wer Familienausflüge nicht immer nur mit dem Fahrrad machen möchte, für den ist das gemeinsame Inline-Skaten die ideale Abwechslung, denn es macht Spaß und hält fit. Doch oft werden die Schwierigkeiten und Gefahren des Inline-Skatens unterschätzt. Besonders Kinder im Vorschul- oder Grundschulalter sind überfordert, wenn sie auf Fußgänger Rücksicht nehmen, blitzschnell Hindernissen ausweichen oder plötzlich bremsen müssen. Zudem fällt es ihnen schwer, die eigene Geschwindigkeit und den Bremsweg richtig einzuschätzen. Inline-Skaten für junge Einsteiger: Übungen im Schonraum Kinder sollten ihre ersten Skate-Versuche am besten in einem entsprechenden Kurs im Sportverein unternehmen. Hier lernen sie spielerisch, wie sie sich auf Inline-Skates zu verhalten haben, ohne sich selbst und andere zu gefährden. Das Wichtigste dabei: das Bremsen, Ausweichen, Kurven fahren und verschiedene Falltechniken üben! Worauf Sie bei der Ausrüstung achten sollten - Inline-Skates: Sie brauchen Ihrem Kind nicht gleich teure Marken-Skates zu kaufen. Folgendes sollten Sie aber berücksichtigen:
- Nehmen Sie Ihr Kind immer zum Anprobieren mit, denn die Größen fallen sehr unterschiedlich aus.
- Für jüngere Kinder sind größenverstellbare Modelle zu empfehlen, damit sie nicht zu schnell herauswachsen.
- Ihr Kind sollte bei der Anprobe der Skates keine dicken Socken tragen, da der Fuß sonst keinen Halt hat.
- Der Skater darf auf keinen Fall drücken oder Schmerzen verursachen. Die Ferse darf nicht hochrutschen, und auch seitlich sollte man genügend Halt haben, da sonst die Gefahr von Gelenkverletzungen besteht.
- Achten Sie darauf, dass der Schuh aus atmungsaktiven Materialien gefertigt ist.
- Der Bremsklotz („Stopper“) sollte am besten aus Gummi sein, Plastikstopper haben eine geringere Wirkung und sind deshalb nicht zu empfehlen.
- Achten Sie auf hochwertige Kugellager, die nicht zu schnell verschleißen.
Wie hart oder weich die Rollen sein sollen, hängt davon ab, auf welchen Untergründen man am häufigsten skatet. Lassen Sie sich dazu am besten von einem Fachverkäufer beraten. Achten Sie darauf, dass der Schuh ein Verschlusssystem hat, das Ihr Kind alleine bedienen kann. Wichtig: Bevor Ihr Kind die erste Runde mit den neuen Skates dreht, prüfen Sie unbedingt, ob alle Schrauben fest sitzen! Schutzausrüstung: Helm, Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschoner sind von Anfang an ein Muss! Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Schoner die richtige Größe haben und aus widerstandsfähigem Material sind. Knie- und Ellbogenschoner sollten mit einer Art Strumpfgewebe überzogen sein, damit sie auch bei einem Sturz nicht verrutschen. Die Plastikschienen an der Innenseite der Handgelenkschoner verschleißen schnell und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Für den Anfang reicht ein Fahrradhelm völlig aus, ältere Kinder finden aber Skater-Helme „cooler“, die Sie in den entsprechenden Fachgeschäften bekommen.
Was sie über Risiken und Unfallgefahren wissen sollten und welche Sport- und Spielvarationen es auf Skates gibt, erfahren Sie in der Oktober-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß".
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