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22.09.2018

So erkennen Sie rechtzeitig, ob Ihr Kind von einer Essstörung bedroht ist

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kind_essstoerung.jpgEssen ist mehr als reine Nahrungsaufnahme. Es bedeutet für Kinder, liebevoll versorgt zu werden, es gibt ihnen Sicherheit und vermittelt ihnen ein Gefühl von Wohlbehagen – normalerweise. Wenn Kinder aber ein tiefer liegendes Problem mit sich herumschleppen, kann sich das in einer Essstörung zeigen. Lesen Sie hier, welche Essstörungen es gibt, wie Sie erste Anzeichen frühzeitig erkennen und was Sie im Falle eines Falles tun sollten.

Die meisten Essstörungen beginnen in der Pubertät, doch tendenziell zeigt sich, dass immer mehr jüngere Menschen von einer solchen Krankheit betroffen sind. So leiden mittlerweile schon 10- bis 12-Jährige unter ausgeprägten Essstörungen.

Essstörungen entwickeln sich langsam über einen längeren Zeitraum hinweg und können umso besser behandelt werden, je früher sie erkannt werden. Deshalb ist es sinnvoll, hin und wieder mal einen aufmerksamen Blick auf das Essverhalten der Kinder zu werfen. Doch nicht jedes auffällige Verhalten in Bezug auf das Essen ist gleich eine manifeste Störung!

Wenn...

  • Ihr Kind phasenweise wenig Appetit hat und dann zeitweise wieder viel und gerne isst
  • Ihr Kind die gekochten Speisen auf dem Teller nicht vermischt haben möchte
  • Ihr Kind bestimmte Lebensmittel einfach nicht mag; wie z.B. gekochtes Gemüse oder Salat
  • Ihr Kind am liebsten immer dasselbe essen möchte und recht unflexibel auf Neues reagiert,

so handelt es sich hierbei meistens um relativ „normale“ Phänomene, die nicht zu sehr problematisiert werden sollten. Solange das Gewicht des Kindes stimmt und es einen gesunden und munteren Eindruck macht, brauchen Sie sich über solche kleineren „Macken“ keine ernsthaften Sorgen zu machen.

Wenn Ihr Kind auf bestimmte Speisen mit Ekel oder sogar Übelkeit reagiert, z.B. auf Fleisch, sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen, um eine Magen-Darm-Erkrankung auszuschließen.

Die wichtigsten Essstörungen im Überblick

Folgende Essstörungen kommen am häufigsten vor:

1. Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersucht entwickelt sich durch ein gestörtes Selbstbild und ein verzerrtes Körperempfinden. Die Betroffenen – meistens Mädchen und junge Frauen – fühlen sich zu dick und wollen mit aller Macht dünner werden. Sie reduzieren sukzessive ihre tägliche Nahrungsaufnahme und magern ab, was sie aber lange kaschieren und leugnen, wenn sie darauf angesprochen werden. Magersüchtige sind meistens sehr aktiv, verausgaben sich gerne z.B. im Sport und finden kaum Ruhe. Hungergefühle geben sie nicht zu und sie entziehen sich gemeinsamen Mahlzeiten, wann immer das möglich ist. Die Magersucht kann dramatische Formen annehmen und sogar tödlich enden.

Über die Ursachen für die Magersucht sind sich Wissenschaftler noch nicht ganz schlüssig. Man hat aber beobachtet, dass die meisten magersüchtigen Mädchen sehr ehrgeizig, leistungsorientiert und perfektionistisch sind. Sie gehen sehr streng mit sich und ihrem Körper um und versuchen, eigene Bedürfnisse stets unter Kontrolle zu halten. Eine Magersucht kann nur mithilfe spezialisierter therapeutischer Intervention erfolgreich behandelt werden.

2. Ess-Brech-Sucht (Bulimie)

Bulimiker leiden unter wiederholten „Fressattacken“: Sie stopfen dann Unmengen an Lebensmitteln in sich hinein. Da sie nahezu panische Angst vor einer Gewichtszunahme haben und sich „vollgestopft“ auch nicht wohl fühlen, erbrechen sie das Essen anschließend absichtlich wieder. Vor Freunden und Verwandten wird das aus Scham verheimlicht, so dass diese Krankheit meistens erst spät entdeckt wird. Ein weiteres Kennzeichen für die Bulimie ist die permanente Beschäftigung der Betroffenen mit allem, was mit Essen, Kalorien, Gewicht, Diät und Figur etc. zu tun hat. Bulimische Menschen haben oft ein ganz normales Körpergewicht, können aber auch unter- oder übergewichtig sein.

Sowohl Bulimie als auch Magersucht gelten als so genannte „psychogene Krankheiten“, das heißt, dass seelische Probleme ursächlich für diese Erkrankungen verantwortlich sind.

Welche Essstörungen es außerdem gibt und wie Sie herausfinden, ob Ihr Kind zu einer Essstörung neigt, erfahren Sie in der Mai-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß".

 



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