Bestimmt können Sie sich noch an die Zeit erinnern, als sich bei Ihrem Kleinkind das erste Beißerchen ankündigte: ein aufregendes Ereignis, das Sie sicher ganz schön auf Trab gehalten hat. Das Milchzahngebiss und die bleibenden Zähne müssen jedoch gepflegt werden, damit sie keinen Schaden nehmen. Lesen Sie, wie die Zähne Ihres Schulkindes sauber und gesund bleiben.
Schon die ersten Zähnchen sind wichtig Zum Glück sind es meistens nur die ersten Zähne, die den Kleinen so zu schaffen machen. Im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren haben die meisten Kinder ihr komplettes Milchzahngebiss. Es besteht aus insgesamt 20 Zähnen, jeweils vier Schneidezähnen, zwei Eckzähnen sowie vier Backenzähnen im Ober- und Unterkiefer. Milchzähne sind (mit Ausnahme der hintersten Backenzähne) kleiner als die bleibenden Zähne und auch heller: Der milchweißen Farbe verdanken sie ihren Namen. Milchzähne sind aber nicht nur niedlich, sondern auch wichtig, da sie als Platzhalter für die nachkommenden Zähne dienen. Deshalb sollten sie von Anfang an gründlich gepflegt werden.
Der Zahnwechsel läutet eine neue Lebensphase einEin aufregendes Erlebnis im Leben eines Kindes ist der beginnende Zahnwechsel, wenn es 5 oder 6 Jahre alt ist. Die Lücken links und rechts neben den Schneidezähnen sind recht groß, da der gewachsene Kiefer nun den erforderlichen Platz für die neuen Zähne bereithält. Der Zahnwechsel erfolgt in der Regel nach folgendem Schema: 6. bis 8. Lebensjahr: die mittleren Schneidezähne 7. bis 9. Lebensjahr: die seitlichen Schneidezähne 9. bis 13. Lebensjahr: die Eckzähne 9. bis 12. Lebensjahr: die ersten Backenzähne 10. bis 14. Lebensjahr: die zweiten Backenzähne
Der erste bleibende Zahn ist übrigens kein Schneidezahn, wie wir oft glauben. Zwischen dem 5. und dem 8. Lebensjahr wächst hinter der Milchzahnreihe ein Mahlzahn, der so genannte „Sechsjahresmolar“. Das geschieht oft unbemerkt, da er keinen Milchzahn ersetzt. Dahinter kommt später ein weiterer Mahlzahn, so dass ein fertig ausgebildetes Gebiss aus 28 bis 32 Zähnen besteht (je nachdem, wie viele Weisheitszähne noch durchbrechen). Bakterien im MundDie äußere Schicht des sichtbaren Zahnes besteht aus dem Zahnschmelz. Er schützt die empfindliche Zahnkrone, ist das härteste Material, das unser Körper produzieren kann und besteht fast ausschließlich aus den Mineralstoffen Kalzium und Phosphat. In der Mundhöhle leben zahlreiche Bakterien, die sich von leicht verwertbaren Kohlenhydraten wie z.B. Zucker ernähren. Dabei scheiden sie Säuren aus, die den Zahnschmelz angreifen und ihm wichtig Mineralien entziehen: Er wird demineralisiert. Schreitet dieser Prozess fort, bricht die Schmelzoberfläche irgendwann ein: Der Zahn bekommt ein Loch. Erst dann beginnen die Zahnschmerzen. Zahnbelag als Ursache für KariesVoraussetzung für die Entstehung von Karies ist Zahnbelag (die so genannte Plaque), in dem sich die Bakterien nur so tummeln. Wird er nicht regelmäßig entfernt, bildet sich hartnäckiger Zahnstein. Aus unbehandelter Plaque und Zahnstein entsteht dann Karies, aber auch Zahnfleischentzündungen können die Folge sein. Schlimmstenfalls kann Zahnbelag sogar zu Zahnfleischschwund und Zahnausfall führen. Besonders anfällig für Karies sind übrigens die Kauflächen der hinteren Backenzähne, die Zahnhälse und die Zahnzwischenräume. Hier können Sie ein kostenlose Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß!" bestellen.
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