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21.11.2017

Selbstverteidigungskurse für Kinder

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Kampfsportarten und Selbstverteidigungskurse liegen im Trend. Immer mehr davon zielen speziell auf Kinder ab, zunehmend auch auf Mädchen. Vielleicht hat auch Ihr Kind schon den Wunsch geäußert, an einem Judo- oder Karatekurs teilzunehmen? Lesen Sie, warum Kampfsportarten und Selbstverteidigungskurse empfehlenswert sind und welche verschiedenen Richtungen es gibt, damit Ihr Kind bei einem Angriff die richtige Vorgehensweise beherrscht, die es in einem guten Selbstverteidigungskurs erlenen kann.

Die Idee des Kindes, einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen ist eigentlich gut, wenn es nicht davon ausgeht, es könne einen Kampf gegen einen erwachsenen Angreifer gewinnen. Ein Kind denkt schnell, dass die im Training erlernten Techniken es auch im Alltag auf der Straße schützen. Diese Selbstüberschätzung kann dazu führen, dass es seine Angst verliert und sich in gefährliche Situationen begibt. Erst ab circa 12 Jahren kann ein Schulkind Selbstverteidigungstechniken gegenüber Angreifern im Notfall einigermaßen sicher anwenden. Tipps zum Verhalten in gefährlichen Situationen sind jedoch schon für Grundschulkinder sehr wichtig. Anstatt anzugreifen und sich körperlich zu verteidigen, sollten sie immer besser weglaufen, Aufmerksamkeit erregen, laut schreien und andere Menschen um Hilfe bitten. Es ist statistisch erwiesen, dass dieses Verhalten Angreifer eher abschreckt. Um das zu lernen, sind Kampfsportarten und Selbstverteidigungskurse auch für jüngere Kinder sinnvolle Hobbys, um ihre Möglichkeiten und Grenzen kennen zu lernen, das Selbstbewusstsein zu steigern und ein Gefühl für Gefahrensituationen zu entwickeln. Selbstverteidigungskurse sollten unbedingt auf freiwilliger Basis stattfinden, damit die teilnehmenden Kinder motiviert und engagiert sind. In gelangweilten Schulklassen ist der Nutzen eines solchen Trainings oft nur gering.

Breit gefächertes Kursangebot

Es gibt inzwischen viele Modelle, die verschiedene Bedürfnisse abdecken. Neben reinen Jungen- oder Mädchengruppen werden auch gemischte Kurse und Gruppen für Kinder verschiedener Altersstufen angeboten. Im Vordergrund steht immer, das Selbstbewusstsein der Teilnehmer zu stärken, Gefahren zu erkennen und zu vermeiden sowie die Wahrnehmung für Konflikte zu schärfen, um ihnen schon im Vorfeld auszuweichen. Die Kinder lernen Kampf- und Abwehrtechniken und erhalten dadurch Einblicke in verschiedene Kampfsportarten. Das Ziel ist jedoch, sie möglichst niemals anwenden zu müssen.

In Selbstverteidigungskursen lernen Kinder ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen kennen. Sie erproben die Kraft ihrer Stimme, durchschlagen ein Brett und üben, „Nein“ zu sagen. Außerdem erhalten sie wertvolle Tipps zu gefahrenvermeidendem Verhalten. Selbstverteidigungskurse sind im Gegensatz zu Kampfsportarten meist in sich geschlossene Einheiten von mindestens 20 Stunden, die kompakt in einer Woche oder regelmäßig über einen längeren Zeitraum von etwa 5 Wochen von ausgebildeten Fachkräften erteilt werden sollten. Leider gibt es bislang keine bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards für Präventionskurse. Achten Sie unbedingt auf Konzept, Ausbildungshintergrund und Erfahrung.

Nützliche Internetseiten hierzu sind: 

Neben den Selbstverteidigungskursen sind auch Kampfsportarten schon für Grundschulkinder geeignet. Für jüngere Kinder sollte aber immer der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen, nicht der Aspekt des Selbstschutzes. Spaß, körperliche Fitness, Zugehörigkeitsgefühl und Erfolgserlebnisse sind die Pluspunkte der Kampfsportarten, die auch jüngeren Kindern viel Freude bereiten. Später kommt in vielen Fällen eine asiatische Lebensphilosophie hinzu, die den Sport in einen größeren Gesamtzusammenhang stellt.

Alle hier vorgestellten Sportarten können als Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung gelehrt werden. Erkundigen Sie sich vor Vertragsabschluss auf jeden Fall, wie die Sportschule ihren Unterricht ausrichtet.

Ein Kurs für Kinder im Grundschulalter sollte folgende Schwerpunkte vermitteln:

  • Informationen über Gefahrensituationen
  • Grenzen und Gefahren der jeweiligen Sportart
  • vorbeugendes Verhalten, um gar nicht erst in Verteidigungssituationen zu geraten
  • das Wahrnehmen der eigenen Stärke, Ausstrahlung von Selbstbewusstsein
  • Schwachstellen und Angriffspunkte
  • Schlag- und Tritttechniken
  • Befreien aus Festhaltegriffen
  • richtiges Fallen
  • Hebeltechniken
  • Verteidigung am Boden
  • Einsatz von Hilfsmitteln

Neben Spaß, Sport und Unterhaltung sollten diese Ziele im Vordergrund stehen:

  • Aufbau von Stärke und Selbstbewusstsein
  • Mut, sich zu wehren/keine Opferrolle einnehmen
  • Fähigkeiten erkennen, die vorher verborgen waren
  • Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen
  • Teamgeist

Reaktionen bei Gefahr

Ihr Kind muss unbedingt lernen, zwischen einem spielerischen Gerangel unter Freunden und einer echten Bedrohung zu unterscheiden. Dazu ist viel Übung notwendig. Kinder müssten, um ihre Größe und ihr Gewicht gegen einen erwachsenen Angreifer auszugleichen, besondere Schwachstellen angreifen, wie zum Beispiel die Genitalien (Vitalpunkte). Da kann es schnell passieren, dass der Angriff auf diese empfindlichen Körperstellen auch bei einem Gerangel auf dem Schulhof praktiziert wird und bei anderen Kindern schwere Verletzungen hervorruft.

In einem Verein müssen Sie mit monatlichen Kosten um die 30 € rechnen. Dazu kommen Kosten für Trainingsanzüge (ebenfalls ca. 30 €), aus denen Kinder leider recht schnell herauswachsen, sowie u.U. Lehrgangs- oder Trainingslagerbeiträge.

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