Einer aktuellen Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts zufolge leidet in Deutschland mittlerweile jedes siebte Kind unter Übergewicht. Die üppigen Pfunde der Kleinen sind aber nicht nur ein Schönheitsmakel, sondern langfristig auch ein Gesundheitsrisiko. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind beim Abnehmen und Schlankbleiben helfen können und ihm so das Leben leichter machen.
Dicke Kinder haben es manchmal schwer: Besonders im Sport- oder Schwimmunterricht fühlen sich die Moppelchen oft unwohl in ihrer Haut. Sie leiden unter der eigenen Unbeweglichkeit, aber auch unter den mitunter abfälligen Bemerkungen von Klassenkameraden. Das Selbstwertgefühl kann dadurch empfindlich gestört werden, und aus Frust greifen die Kleinen dann auch schnell wieder in die Bonbon- oder Chipstüte: ein Teufelskreis! Doch nicht nur der seelische Leidensdruck ist ein ernst zu nehmender Grund zum Abnehmen: Unbehandeltes Übergewicht bei Kindern belastet die Gelenke der Füße, Knie und Hüfte. Auch können die überflüssigen Kilos später zu Bluthochdruck, Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen führen und so die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Also lieber rechtzeitig die Notbremse ziehen und dem Kind beim Schlankwerden und -bleiben kräftig unter die Arme greifen.
Hat mein Kind sein Idealgewicht? So errechnen Sie den Body-Mass-Index Bevor Sie jedoch irgendwelche Maßnahmen ergreifen, sollten Sie sicher sein, dass Ihr Kind auch tatsächlich übergewichtig ist. Je nach Wachstumsphase wiegen Kinder mal mehr und mal weniger: Leichte Schwankungen sind also ganz normal. Wenn Sie aber fürchten, dass Ihr Kind dauerhaft zu viel Speck ansetzt, können Sie das am besten mit dem Body-Mass-Index (BMI) testen. Der BMI errechnet sich folgendermaßen: BMI = Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m)2 Wenn Sie den BMI Ihres Kindes ausgerechnet haben, können sie anhand einer Tabelle ablesen, ob es zu wenig wiegt, normalgewichtig ist oder Übergewicht hat. Beispiel: Ein 11-jähriger Junge wiegt 40 kg und ist 1,50 m groß. Besser Essen und mehr bewegen: Wie Sie mit kleinen Schritten schon viel erreichen können Wissenschaftler vermuten, dass genetische Faktoren bei der Neigung zu Übergewicht eine Rolle spielen. Doch meistens sind es ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel, die für die Fettpölsterchen der Kleinen verantwortlich zu machen sind. Die Tabellen, mit denen Sie genau herausfinden können, in welchem Bereich sich das Gewicht Ihres Kindes befindet und außerdem 10 Ernährungstipps für den Alltag finden Sie in der März-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß", die Sie als Abonnent in unserem Shop herunterladen können.
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