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13.12.2018

Angst vor der Schule?

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angst_vor_der_schule.jpgNeue Untersuchungen zeigen, dass Ängste bei Kindern zunehmen – jedes fünfte ist inzwischen davon betroffen. Die Gründe dafür sind vielfältig und die Symptome nicht immer eindeutig. Oft sind Schulkinder betroffen, die unter Leistungsdruck, Überforderung, Mobbing oder Isolation leiden. Nicht immer haben die Kinder den Mut, über ihre Sorgen und Ängste mit Vertrauenspersonen zu sprechen. Doch je mehr sie sich mit ihren Problemen allein gelassen fühlen, desto schlimmer wird es. Das kann letztlich zu Schulverweigerung und massiven Lernblockaden führen. Lesen Sie, wie Sie Schulangst bei Ihrem Kind frühzeitig erkennen und wirkungsvoll dagegen angehen können.

Vor etwas Angst zu haben, ist vollkommen normal, denn es schützt vor gefährlichen Situationen und unüberlegtem Handeln. Ein gewisses Angstlevel vor unbekannten Begegnungen, vor Prüfungen oder neuen Aufgaben ist auch bei Ihrem Kind sinnvoll, um die Aufmerksamkeit zu steigern und Energien freizusetzen. Wenn die Angst allerdings so stark wird, dass Ihr Kind nahezu handlungsunfähig wird, kehrt sich der positive Effekt um. Ihr Kind muss lernen, sich der Angst zu stellen und sie zu überwinden. Die folgende Checkliste hilft Ihnen zu erkennen, ob Ihr Kind unter Schulangst leidet.

Checkliste:

Wie reagiert Ihr Kind auf die Schule?

Körperliche Reaktionen

  • Ihr Kind bekommt weiche Knie.
  • Ihr Kind muss oft auf die Toilette.
  • Ihrem Kind wird übel, es fühlt sich schlecht.
  • Ihr Kind hat Herzklopfen.
  • Die Muskeln Ihres Kindes verspannen sich.
  • Ihr Kind hat Schweißausbrüche.
  • Ihrem Kind wird schwindlig.
  • Ihr Kind nässt ein.
  • Ihr Kind ist ständig müde und erschöpft.
  • Ihr Kind hat Schlafstörungen und Albträume.

Psychische Reaktionen

  • Die Gedanken Ihres Kindes kreisen ständig um das Problem.
  • Ihr Kind denkt immer, ich schaffe es nicht.
  • Angst blockiert das Denken Ihres Kindes.
  • Ihr Kind kann sich nicht konzentrieren.

Reaktionen im Verhalten

  • Ihr Kind reagiert aggressiv.
  • Ihr Kind zieht sich von allem zurück.
  • Ihr Kind vermeidet die angstbesetzten Situationen.
  • In Kind ist lustlos und demotiviert.

Wenn mehr als die Hälfte der Reaktionen bei Ihrem Kind regelmäßig vorkommen, könnte Schulangst die Ursache dafür sein. Gerade bei körperlichen Beschwerden ist es jedoch absolut notwendig, den Grund vom Kinderarzt abklären zu lassen. Findet er keine medizinischen Ursachen, wäre dies ein Hinweis auf Schulangst. Es ist davon auszugehen, dass die Schulangst eines Kindes durch eine oder mehrere negative Erfahrungen verursacht wird. Da Kinder sehr unterschiedlich sind (manche sind durch nichts aus der Ruhe zu bringen und andere wiederum hochsensibel), kann der Auslöser der Angst durchaus nur eine Kleinigkeit gewesen sein. Der erste Schritt, Ihrem Kind zu helfen, ist daher das gemeinsame Gespräch. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie seine Sorgen und Ängste ernst nehmen und ihm helfen möchten, sie zu überwinden. Bedenken Sie bitte, dass die Angst Ihres Kindes real ist, egal wie groß oder klein Ihnen selbst die Bedrohung vorkommt. Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihr Kind vor realen Situationen Angst hat (Mobbing, Gewalt, schlechte Noten) oder eher vor vermuteter Zurückweisung.

Fragen Sie Ihr Kind, wovor es Angst hat

  • im Unterricht aufgerufen zu werden
  • Fehler zu machen
  • von Mitschülern zurückgewiesen zu werden
  • von Mitschülern nicht akzeptiert zu werden
  • vor verbaler oder körperlicher Gewalt
  • vor dem Wettbewerb mit anderen Kindern
  • vor der Autorität des Lehrers
  • vor Klassenarbeiten und Tests
  • vor Kritik
  • vor der Gruppe zu sprechen
  • in einem bestimmten Fach zu versagen
  • den Leistungsansprüchen des Elternhauses nicht zu genügen
  • nicht versetzt zu werden
  • die Schule verlassen zu müssen

Ein offenes, ehrliches Gespräch ist der erste Schritt für Ihr Kind, sich seiner Angst zu stellen. Nehmen Sie Ihr Kind liebevoll in den Arm, und zeigen Sie ihm damit, dass Sie es gern haben und zu ihm stehen. Haben Sie Verständnis, aber dramatisieren Sie das Problem nicht. Geben Sie Ihrem Kind nun die Gelegenheit, selbst Lösungen für das Problem zu entwickeln. Bremsen Sie Ihr Kind nicht dabei, sondern halten Sie es dazu an, so viele Handlungsmöglichkeiten wie nur möglich zu finden. Spielen Sie die brenzligen Situationen gedanklich durch. Was kann schlimmstenfalls passieren, wie kann etwas Schlimmes verhindert werden, welche Alternativen gibt es? Es geht in diesem Gespräch noch nicht um die Umsetzung, sondern nur um die Fantasie, wie eine Situation positiv verlaufen kann. Je nachdem, welche Ursachen die Angst Ihres Kindes hat, können Sie mit einfachen praktischen Lösungen schon eine Menge erreichen.

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