Sobald Ihr Kind etwas sicherer im Umgang mit dem Internet geworden ist, möchte es mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine eigene E-Mail-Adresse haben. So kann es problemlos in Kontakt mit seinen Freunden treten oder selber Nachrichten erhalten. Beachten Sie unsere Tipps zum Thema E-mail für Kinder, dann kann dabei gar nichts passieren.
Um neue Kunden und Besucher zu werben, bieten viele große Internetportale oder Provider kostenlos E-Mail-Adressen an, die an keine Verpflichtung geknüpft sind. Empfehlenswert sind beispielsweise die Internetseiten www.gmx.de, www.web.de oder www.googlemail.com. Häufig sind hier auch bereits Spam-Filter eingebaut, die unliebsame Werbe-E-Mails aussortieren. Falls Ihr Kind allerdings größere Dateien verschicken möchte, beispielsweise Musik oder Filme, kann eine kostenpflichtige Aufrüstung des Speicherplatzes sinnvoll sein. Die Online-Welt liest mitIhr Kind sollte unbedingt wissen, dass der Inhalt einer E-Mail nicht sicher vor den Blicken Unbefugter ist. Außerdem passiert es auch geübten Usern immer wieder, dass eine Mail aus Versehen an den falschen Empfänger abgeschickt wird. Dazu gehört nur ein Klick auf die falsche Adresse oder eine verwechselte Mail-Endung (z.B. .de, .com, .net). Deshalb gehören in eine Mail nur Nachrichten und Informationen, die Ihr Kind auch auf eine Postkarte schreiben würde. E-Mails sind nicht fälschungssicherImmer wieder werden mit E-Mails Viren verschickt oder Fälschungsversuche unternommen. Üben Sie mit Ihrem Kind daher das Überprüfen der Absenderadressen und bringen Sie ihm bei, keine unbekannten Anhänge zu öffnen. Gerade die verbergen oft gefährliche Spionageprogramme, die im Hintergrund ausgeführt werden und nicht selten die gesamten Daten des Rechners zerstören. Zweimal lesen und dann erst abschickenDas Schreiben und Abschicken einer E-Mail geht sehr viel schneller, als einen Brief mit der Hand anzufertigen. Das hat zur Folge, dass Ihr Kind sehr viel weniger Zeit hat, über den Inhalt seiner Mail noch einmal nachzudenken. Halten Sie es daher dazu an, eine E-Mail mindestens zweimal durchzulesen, bevor es sie losschickt. Sarkasmus und Ironie gehören nicht in eine E-Mail oder sollten extra gekennzeichnet werden – zu leicht entstehen sonst Missverständnisse oder Verärgerung. Hier können Sie eien kostenlose Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß!" bestellen.
|