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16.08.2018

Suchtgefahr durch Online-Spiele?

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Sobald Kinder oder Jugendliche längere Zeit im Internet unterwegs sind, stoßen sie früher oder später auf die Welt der Online-Spiele. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn leicht verlieren sie den Bezug zur Realität. Lesen Sie hier, wie Sie Online-Spielsucht verhindern können.

Wenn Kinder und Jugendliche ab etwa zwölf Jahren immer selbstständiger werden und sich langsam aus dem engen Familienverband lösen, treten andere Kontakte an dessen Stelle. Freundinnen und Freunde aus der Schule oder dem näheren Umfeld gewinnen zusehends an Bedeutung. Der Einfluss der Eltern schwindet langsam, und sie sind nicht mehr minutiös über den Aufenthaltsort Ihres Kindes informiert.

Das Kinderzimmer wird zum Jugendzimmer

Auch die Interessen eines Teenagers verändern sich, altes Spielzeug wird aussortiert und das Kinderzimmer verliert nach und nach seinen gewohnten Charakter. In diesem Alter bekommen viele Kinder ihren eigenen PC mit Internetzugang – nicht wenige brauchen diese mediale Unterstützung natürlich auch für ihre schulischen Leistungen. Gleichzeitig geben auch viele Eltern ihren Kindern mehr Freiheiten, denn auf dem Weg zum Erwachsenen muss die eigene Selbstständigkeit Schritt für Schritt erlernt werden.

Gefühle und unechte Freunde

In dieser Zeit der Veränderungen sind Kinder und Jugendliche sehr empfindlich und offen für äußere Reize. Aus reinem Interesse, Lust am Spielen oder auch nur, um dazuzugehören, probieren Sie vielerlei aus – auch Online-Spiele. Der Reiz dieser Spiele besteht darin, dass Ihr Kind

  • sich einen eigenen erfundenen Charakter zulegen kann
  • Kontakt zu vielen anderen Menschen bekommt
  • seine Figur entwickeln kann
  • problemlos Gefühle zeigen kann
  • sich mit anderen verbünden kann
  • jederzeit Mitspieler findet
  • viele davon kostenlos spielen kann

Einfacher geht’s nicht

Im Gegensatz zu klassischen Brettspielen oder Verabredungen auf der Straße braucht das Online-Spiel keinerlei Vorbereitungszeit. Der Rechner wird hochgefahren, und das Spiel kann beginnen. Schon nach ein oder zwei Spielphasen hat sich Ihr Kind an die neue Fantasiewelt gewöhnt und empfindet sich mehr oder weniger als Teil derselben. Nun kann es schalten und walten, wie es möchte, muss sich nicht mit einem Partner absprechen und kann auch jederzeit aus dem Spiel aussteigen.

Manche Kids finden kein Ende mehr

Für manche Kinder ist die Attraktivität dieser Spielform so hoch, dass sie die virtuelle Welt ihrem realen Alltag vorziehen. Die Spiele können starke Gefühle auslösen, und gewonnene Kämpfe werden zu unverzichtbaren Erfolgserlebnissen. Die Neugier auf den Fortgang eines Spiels oder die Reaktionen anderer Spieler überschattet schließlich alle anderen Interessen. Gemeinsam ist allen Formen der Online-Sucht, dass sich die Betroffenen immer stärker aus dem realen Leben zurückziehen, um ihre Wünsche und Träume im Internet auszuleben. Laut DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde) leidet 1 Prozent der Internet-Benutzer unter einer Online-Sucht. 10 Prozent seien gefährdet, eine solche Abhängigkeit zu entwickeln.

Wie Sie die Suchtstrukturen erkennen und was Sie dagenen tun können erfahren Sie in der Schwerpunktausgabe "Internet" von "Lernen und Fördern mit Spaß", die Sie in unserem Shop herunterladen können.


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