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14.12.2017

Spiele für die Sprachförderung

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Die wichtigste Bedingung für die Entwicklung der Sprache ist die zwischenmenschliche Beziehung. Die Sprachentwicklung wird ganz automatisch dadurch gefördert, dass Eltern ihrem Kind liebevoll und wohlwollend begegnen, es als eigenständige Persönlichkeit akzeptieren und seinen Fragen gegenüber stets aufgeschlossen sind. Neue Wörter und Begriffe werden so ganz automatisch positiv besetzt und in der Folge auch angewendet. Mit den folgenden Spielen erweitern Sie die Sprachkompetenz Ihres Kindes.

Es ist entscheidend für die Sprachentwicklung von Kindern, dass sie mit ihren Fragen ernst genommen werden. Erlebt ein Kind häufig, dass es keine Antworten bekommt und abgeschoben wird, stellt es auf Dauer das Fragen einfach ein. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass es sich sprachlich langsamer weiterentwickelt. Im Alltag ist es also enorm wichtig, auf Fragen geduldig einzugehen und somit die Sprach-Welt des Kindes stetig zu vergrößern. Diese direkte Zuwendung wirkt sich sehr positiv auf die kindliche Entwicklung aus, steigert das Selbstwertgefühl und erweitert den Wortschatz. Eine ganze Reihe von Sprachspielen haben denselben Effekt – wir stellen Ihnen die elf schönsten vor.

1. Vokale haben hier nichts zu suchen

Dieses Spiel eignet sich für Gruppen mit mindestens vier oder mehr Kindern. Alle Teilnehmer bilden einen Kreis, eines der Kinder stellt sich in die Mitte. Es stellt nun einem der anderen Kinder im Kreis eine Frage, die dieses Kind antworten soll, ohne den vorher bestimmten Vokal zu benutzen. Zum Beispiel: „Was soll ich heute Abend essen, nur nicht mit einem u?“ Das gefragte Kind muss nun eine Antwort geben und aufpassen, dass darin kein u vorkommt. Es antwortet zum Beispiel: „Schokoladenpudding“. Diese Antwort ist falsch, denn in dem Wort Schokoladenpudding befindet sich ein u. Nun tauscht das Kind in der Mitte seinen Platz mit dem, das das falsche Wort genannt hat. Dieses denkt sich nun wieder eine Frage aus und nennt den Vokal, der in der Antwort nicht vorkommen darf. Ziel des Spiels ist es, so kurz wie möglich in der Mitte des Kreises zu stehen. Ihr Kind lernt so ganz nebenbei, welche Vokale es gibt. Das wird es nicht mehr vergessen.

2. Spiel, was ich sage!

Ein Kind steht vor den anderen Mitspielern und stellt einen Beruf vor. Es nennt aber den Namen des Berufs nicht, sondern erzählt nur, was in diesem alles getan werden muss. Die Mitspieler hören gut zu und setzen dann das Gehörte in Bewegung um. Spricht das Kind zum Beispiel von einem Maler, so beginnen die Mitspieler genau die Bewegungen zu machen, die das Kind beschreibt. Sie tunken den Pinsel in den Farbeimer, streichen Leim auf die Tapetenbahn, streichen eine Wand oder klettern auf eine Leiter. Das beschreibende Kind muss sich also sehr klar und deutlich ausdrücken, damit die Mitspieler die richtigen Bewegungen machen können. Das erzählende Kind beurteilt die Mitspieler und nennt den Sieger, der die Bewegungen am besten ausgeführt hat. Dieser ist nun als nächster Erzähler an der Reihe.

3. Spielen mit Abkürzungen

Im Alltag begegnen uns immer wieder viele Abkürzungen, die wir ganz selbstverständlich in unseren Wortschatz integrieren. Sammeln Sie zusammen mit Ihrem Kind so viele Abkürzungen, wie ihnen gemeinsam einfallen. Nun beginnt das Spiel, denn diese Abkürzungen sollen jetzt einen neuen Sinn erhalten. Jeder Mitspieler versucht nun, neue und lustige Bedeutungen zu finden. ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club) wird dabei beispielsweise zu Alle denken an Caesar. Eine Auswahl von alltäglichen Abkürzungen:

  • z.B. (zum Beispiel)
  • Dr. (Doktor)
  • KW (Kalenderwoche)
  • Nr. (Nummer)
  • usw. (und so weiter)
  • DLRG (Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft)
  • AG (Aktiengesellschaft)
  • Bafög (Bundesausbildungsförderungsgesetz)
  • EU (Europäische Union)
  • GGG (o.Ä.) Gebrüder-Grimm-Grundschule
  • PC (Personal Computer)
  • CD (Compact Disc)

4. Konzentriert falsch antworten

Dieses Spiel führt meist zu großer Belustigung, entweder weil die Mitspieler früher oder später Fehler machen oder weil die Antworten nicht zu den Fragen passen. Ein Kind oder ein Erwachsener übernimmt die Rolle des Fragenden. Es stellt nun an den ersten Mitspieler eine Frage, die unbeantwortet bleiben soll. Dann stellt es an das nächste Kind die zweite Frage, die dieses mit der richtigen Antwort auf die erste Frage beantworten muss. So geht es weiter, immer wird die Antwort auf die vorherige Frage gegeben. Sobald ein Kind einen Fehler macht, löst es den Fragenden ab.

5. Fünf Wörter – Einsatz!

Bei diesem Spiel werden fünf verschiedene Wörter gesammelt, die jeder Mitspieler in der vorgestellten Reihenfolge in einen sinnvollen Satz verwandeln soll. Die Wörter könnten zum Beispiel sein: Hund – lachen –Eis – Strand – Schnee.

Daraus können nun ganz unterschiedliche Sätze gebildet werden. Wer das als Erster schafft, bekommt einen Punkt. Hier bietet sich an: Ein Hund sitzt am Strand und lacht, weil er gedacht hat, sein Eis bestände aus Schnee. Die fünf Begriffe kommen so zu Stande, dass jedes mitspielende Kind einen oder zwei nennt. Es können auch viele verschiedene Wörter auf kleine Kärtchen geschrieben werden, die in einem Hut gesammelt werden. Der Reihe nach zieht dann jedes Kind einmal fünf (oder auch mehr) zu verwendende Begriffe.

6. Wortketten

Bei diesem zusammengesetzten Nomen geht es darum, reihum jeweils mit dem letzten Wortteil ein neues zu bilden. Wer nicht mehr weiterkommt, hat verloren: Netzteil – Teilhabe – Habenichts – Nichtstun – Tunichtgut – Gut … Je nach Absprache sind auch Fantasiewörter erlaubt, wenn sie lustig genug sind.

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