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22.09.2018

So wird Ihr Kind in seiner Entwicklung stark und selbstbewusst

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selbstbewusstes_kind.jpgSchon im Kindergarten, aber spätestens während der Schulzeit müssen Kinder Schritt für Schritt ohne die ständige Unterstützung ihrer Eltern zurechtkommen. Dabei sind sie vielfältigen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Trennung von zu Hause, Konflikte mit Freunden, Lehrern oder Klassenkameraden, hohe Leistungsanforderungen und Erfolgsdruck, aber auch die Konfrontation mit Gewalt und Suchtstoffen gehören für viele Schüler zum Alltag. Um diese verschiedensten Auseinandersetzungen unbeschadet zu überstehen, brauchen Kinder ein starkes Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Der Grundstein dafür wird in der Familie gelegt. Lesen Sie hier, wie Sie Mut und Selbstbewusstsein Ihres Kindes fördern.

Ruhe und Gelassenheit sind in unserer schnelllebigen Gesellschaft ein kostbares Gut geworden, das müssen auch die Kleinsten schon erfahren. In vielen modernen Familien müssen oder wollen beide Eltern arbeiten, so dass die Kinder schon früh in eine Krabbelgruppe oder den Kindergarten gehen. Auch die Einschulung soll künftig so früh wie möglich erfolgen, und Rückstellungen werden nicht mehr gerne gesehen. Da brauchen Kinder ein stabiles Selbstbewusstsein und starke Nerven, um diesen schnellen Lebensrhythmus gut zu verkraften. Trotz liebevoller Versorgung und behutsamer Förderung können Erzieher und Erzieherinnen oder Lehrer und Lehrerinnen nicht das Gefühl der uneingeschränkten Liebe und Anerkennung vermitteln, das Kinder von ihren Eltern bekommen. Diese Basis gesunden Selbstvertrauens und innerer Stärke wird nach wie vor in der Familie gelegt.

Eltern sind der wichtigste Schutzfaktor

Sie als Eltern sind die wichtigste Instanz für Ihr Kind. Zu Ihnen hat es die erste tiefe Beziehung, und die Erfahrungen, die es dabei macht, wirken sein ganzes Leben lang nach. Sie sind der erste Ansprechpartner und die Sicherheitsbasis, auf die es sich zurückziehen kann. Und gleichzeitig sind Sie das Vorbild dafür, wie Ihr Kind auf seine Umwelt zugehen wird, wie es Konflikte und schwierige Situationen meistert.

Mein Tipp: Kritikerstunde

Vereinbaren Sie eine wöchentliche Sprechzeit von einer halben Stunde mit Ihrem Kind. Jeder darf in dieser Zeit 15 Minuten lang berichten, was ihm in der Woche nicht gefallen hat. Der andere hört nur zu, er kommentiert und unterbricht den Sprecher nicht. Anschließend kann gemeinsam überlegt werden, wie es besser laufen könnte.

Checkliste: Was trifft auf Ihr Erziehungsverhalten zu?

  • Ich lobe mein Kind immer, wenn es etwas gut gemacht hat.
  • Ich sage meinem Kind jeden Tag mindestens einmal, dass ich es lieb habe.
  • Ich zeige meinem Kind, wenn ich mich über eine gute Note oder einen schönen Ausflug mit ihm freue.
  • Wenn mein Kind es möchte, kuschle ich mit ihm.
  • Wenn mein Kind unglücklich ist, tröste ich es.
  • Ich kenne das Tempo meines Kindes.
  • Wenn wir etwas gemeinsam tun, passe ich mich seinem Tempo an.
  • Ich werde nicht ungeduldig, wenn ich meinem Kind etwas mehrmals erklären muss.
  • Termine mit meinem Kind richte ich so ein, dass wir nicht in Hektik geraten.
  • Ich erwarte nicht, dass mein Kind alles gleich beim ersten Mal richtig versteht.
  • Es gibt klare Regeln in unserer Familie, die für alle Mitglieder gleich gelten.
  • Wenn ich etwas von meinem Kind erwarte, ver­suche ich mich klar und deutlich auszudrücken.
  • Wenn mein Kind sich ungerecht behandelt fühlt, reden wir darüber und versuchen das Problem aus der Welt zu schaffen.
  • Angedrohte Konsequenzen werden in unserer Familie auch eingehalten.
  • Ich bin nicht nachtragend.
  • In unserer Familie kracht es manchmal heftig, aber hinterher vertragen wir uns auch wieder.
  • Wir reden viel miteinander, auch über unsere Gefühle.
  • Nach einem Streit versuchen wir herauszufinden, wie wir es besser hätten machen können.
  • Unsere Kinder bekommen nicht nur den Streit zwischen ihren Eltern mit, sondern auch die Ver­söhnung.
  • Manchmal machen wir es uns richtig gemütlich und genießen das Zusammensein in der Familie.
  • Wenn ich einen Fehler gemacht habe, kann ich das auch zugeben.
  • Ich kann über mich selber lachen.
  • In allem, was schief geht, versuche ich immer auch etwas Positives zu entdecken.
  • Bei uns wird oft und viel gelacht.
  • Wenn jemand traurig ist, sprechen wir gemeinsam darüber.
  • Ich springe nicht jedes Mal auf, wenn mein Kind mich ruft.
  • Im Haushalt müssen die Kinder ein wenig mit­helfen.
  • Meine Kinder haben Freunde und besuchen Sie auch ab und zu.
  • Meine Kinder haben ein Hobby, gehen in einen Sportverein oder besuchen einen anderen Kurs.
  • Ich ermutige meine Kinder dazu, Neues auszuprobieren.
  • Bevor ich meinen Kindern helfe, ermutige ich sie erst einmal, es selber zu versuchen.

 

Weitere Tipps, wie Sie Ihr Kind unterstützen und ermutigen (inkl. einer umfassenden Liste mit Erziehungsregeln und den 7 "Mut-Mach-Sätzen"), finden Sie in der  "Lernen und Fördern" - Ausgabe Mai 2006

 


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