Lernen kann ganz leicht sein und jede Menge Spaß machen, wenn Ihr Kind seine vorhandenen Stärken kennt und gezielt einsetzt. Fast jeder Mensch hat einen bevorzugten Lernkanal, auf dem er besonders aufnahmefähig ist. Diesen zu kennen, ist der erste Schritt zum Lernerfolg. Lesen Sie hier, wie die vier Lerntypen am besten arbeiten sollten.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass es vier verschiedene Grundarten des Lernens gibt: den auditiven, den visuellen, den motorischen und den kommunikativen. Manche Menschen können sich den Lernstoff besonders gut merken, wenn sie dem Lehrer im Unterricht aufmerksam zu hören. Andere lesen die Inhalte lieber noch mal im jeweiligen Schulbuch nach. Einige machen sich Notizen im Unterricht, und andere lernen am besten, wenn sie sich mit Freunden austauschen. Wozu Ihr Kind gehört, können Sie ganz einfach in unserem Lerntyptest im Internet auf unserer Homepage www.lernen-und-foerdern.com unter der Rubrik Downloads › Tests und der Rubrik Checklisten › Lernmethoden & Lerntipps testen. Die folgenden Eigenschaften zeigen Ihnen, wo Ihr Kind einzuordnen ist. Der auditive Lerntyp
- Ihr Kind hört sich gerne Geschichten an und genießt es, von Ihnen vorgelesen zu bekommen.
- Den mündlichen Erklärungen der Lehrkraft kann es besonders gut folgen.
- Ihr Kind braucht beim Lernen Ruhe. Nebengeräusche lenken es schnell ab, und die Konzentration lässt dann nach.
- Ihr Kind kann sich besonders gut an Melodien oder Reime erinnern.
Trifft dies alles auf Ihr Kind zu, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Sohn oder Ihre Tochter ein auditiver Lerntyp ist. Für den Lernprozess nutzt Ihr Kind schwerpunktmäßig seinen Hörsinn. Daher fällt es ihm generell leicht, gehörte Informationen aufzunehmen, zu behalten und wiederzugeben. Auditive Lerntypen fühlen sich schnell durch Nebengeräusche in ihrer Umgebung gestört, beim Lernen führen sie häufig Selbstgespräche. An Dinge, die der auditive Lerntyp nur gesehen hat, kann er sich meist schlecht erinnern. So kann die Lernsituation aussehen Mein Tipp: Zu den wichtigsten Lernhilfen gehören beim auditiven Lerntyp Vorträge, Gespräche, Kassetten und CDs. Achten Sie stets darauf, dass es keine oder wenig störende Nebengeräusche gibt. Auch die leise Musik im Hintergrund, bei der manche Kinder besser lernen, ist nicht empfehlenswert. Informationen zu den weiteren verschiedenen Lerntypen und die entsprechenden möglichen Lernsituationen mit hilfreichen Tipps finden Sie in der Spezialausgabe Lernmethoden und Lerntechniken von "Lernen und Fördern mit Spaß".
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