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14.12.2017

So fördern Sie den Spaß am Sprechen

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Die sprachliche Ausdrucksfähigkeit ist für alle Kinder wichtig, nicht nur für solche, die bereits Auffälligkeiten zeigen. Über den spielerischen Umgang damit lernen Kinder ganz automatisch, Laute richtig auszusprechen und anzuwenden oder ihren Wortschatz zu erweitern. Sie können Ihren Nachwuchs fördern, indem Sie beispielsweise Gedichte, Geschichten und Märchen vorlesen oder Reime erfinden. Auf den folgenden Seiten finden Sie zehn lustige Sprachspiele, die denselben Zweck erfüllen.

Spiele für die Mund- und Fingermotorik

Wenn Kinder sprechen lernen, ist das ein sehr komplexer Vorgang. Damit die einzelnen Töne und Laute deutlich ausgesprochen werden können, sind ganz spezifische Bewegungen des Mundes, der Zunge und der Lippen erforderlich. Die folgenden Spiele sind besonders für kleinere Kinder ab drei Jahren empfehlenswert oder für ältere Jungen und Mädchen, die stark nuscheln, undeutlich reden oder ihren Mund beim Sprechen kaum bewegen. Die Spiele regen die Mundmotorik an und vermitteln Spaß an dieser Bewegung, die für das korrekte Sprechen wichtig ist. Die Übungen dienen dazu, den eigenen Mundraum intensiver und besser wahrzunehmen. Wenn Ihr Kind manche Bewegungen nicht so leicht ausführen kann, ist es sehr hilfreich, ihm diese mittels eines Spiegels zu zeigen. Machen Sie ihm dort ganz einfach vor, welche Bewegungen es mit seinem Mund, seinen Lippen oder der Zunge nachmachen soll.

1. Nemo schwimmt mit Freunden

Spielen Sie mit Ihrem Kind und seinen Freunden, wie es wäre, als Fisch durch die Welt zu schwimmen. Fische können nicht sprechen, aber sie bewegen ihren Mund auf und zu oder den Kiefer hin und her. Dabei verursachen sie blubbernde Geräusche. Das Kinderzimmer kann sich in ein Meer verwandeln, und alle Kinder darin werden zu Fischen. Mit rudernden Armbewegungen gehen sie im Zimmer umher und unterhalten sich wie Fische. Lassen Sie die Kinder in der Fischsprache erzählen, was sie heute erlebt haben, wo sie wohnen und wofür sie sich besonders interessieren. Die Fische können sich auch eigene kleine Lebensräume aussuchen (zum Beispiel die Muschel unter dem Wohnzimmertisch) in die sie so schnell keinen anderen hineinlassen. Hauptsache, Ihre Kinder blubbern eifrig mit dem Mund und trainieren damit ihre Muskulatur.

2. Die Affenfamilie tobt

Eine andere Tierart, nämlich die Affen, haben auch sehr charakteristische Mundbewegungen, wenn sie sich miteinander verständigen. Spielen Sie mit Ihrem Kind, dass im Urwald große Aufregung herrscht. Alle Affen fürchten sich vor einem starken Tropengewitter, hüpfen nervös herum und suchen einen sicheren Unterschlupf. Dabei machen sie die typischen Affengebärden, kratzen sich unter den Achseln und hüpfen wild auf der Stelle. Abwechselnd ziehen sie die Lippen breit oder stülpen sie weit heraus. Natürlich dürfen auch die typischen Affentöne nicht fehlen: iiiiiiiiiiiii oder uuuuuuuuuuu. Wetten, dass Papi das am besten kann?

3. Lippen-Wettrennen

Veranstalten Sie mit Ihrem Kind ein lustiges Wettrennen, bei dem es darum geht, Gegenstände besonders schnell von einem Platz an einen anderen zu bewegen. Natürlich dürfen dazu nicht die Hände benutzt werden, sondern nur die Lippen. Legen Sie die Rennstrecke fest und stellen Sie an das eine Ende verschiedene Schälchen mit unterschiedlichem Inhalt, klein und groß. Das können zum Beispiel sein:

  • Erdnüsse
  • Pflaumen
  • saubere Steine
  • kleines Handtuch
  • Päckchen Papiertaschentücher
  • Korken usw.

Nach dem Startschuss laufen alle teilnehmenden Kinder zu den Schälchen und nehmen mit ihren Lippen jeweils einen Gegenstand heraus. Nun geht es wieder zum Start zurück, wo dieser Gegenstand abgelegt wird. Dann laufen sie wieder los und nehmen sich ein weiteres Schälchen mit den Lippen vor. Das Kind, das zuerst aus jeder Schale einen Gegenstand zum Zielort transportiert hat, hat gewonnen. Als Variante können auch Gegenstände von einem Teller auf einen anderen gelegt werden. Dieses Spiel können dann auch mehrere Kinder gleichzeitig spielen, wobei derjenige gewonnen hat, dessen neuer Teller zuerst gefüllt ist.

4. Brettspiel einmal anders

Falls Ihr Kind gerne am Tisch spielt, findet sich sicherlich das eine oder andere geeignete Brettspiel im Kinderzimmer. Es sollte möglichst nicht zu viele Spielfiguren enthalten und auch nicht länger als 15 Minuten dauern. Bauen Sie das Spiel wie gewohnt auf. Die besondere Regel ist nun, dass die Spielsteine nicht mit den Händen, sondern nur mit den Lippen bewegt werden dürfen. Vereinbaren Sie Strafpunkte, wenn einer der Mitspieler aus Versehen doch die Finger benutzt. Zum Beispiel kann dieser Spieler dann einige Felder zurückgesetzt werden, oder er muss eine Runde aussetzen.

Weitere Spiele finden Sie in der Schwerpunktausgabe Sprache  von "Lernen und Fördern mit Spaß".


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