Kinder und Jugendliche haben eine große Anzahl von Möglichkeiten, sich auszudrücken. Neben dem Spielen, Malen, Erzählen oder Basteln sollte auch das Schreiben nicht zu kurz kommen. Ob kleine Gedichte, Kurzgeschichten oder ausführliche Briefe: Als Schreib- und Ausdruckstraining sind solche Werke besonders für den schulischen Erfolg von unschätzbarem Wert. Lesen Sie hier, was Ihr Kind beim Schreiben beachten sollte und wodurch Sie es motivieren können.
Ein großer Nachteil von Fernsehern, Computern und Spielekonsolen ist unter anderem die Blockierung der kindlichen Kreativität. Durch die bereits fertig ausgestalteten Geschichten und Charaktere werden Kinder bzw. Jugendliche nicht mehr dazu angeregt, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Die ständige Verfügbarkeit der Bildschirmmedien verhindert dazu, sich eigene Gedanken über eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung zu machen. Es ist eben sehr viel einfacher, den Fernsehknopf zu drücken, als die Freunde zu einem gemeinsamen Fußballspiel zu motivieren oder selber eine Geschichte zu erfinden. Motivation muss herDabei verschafft das Verfassen eigener Schriftstücke eine große Befriedigung, wenn es zwanglos und mit Spaß geschieht. Kreatives Schreiben ist wie der Schritt in eine aufregende und spannende Welt, die der Autor selbst erschaffen und formen kann. Wenn Ihr Kind gerne Geschichten hört und fantasievolle Ideen entwickelt, sollte es sich ruhig mal an das Schreiben einer eigenen Story wagen. Vielleicht können Sie es über die Teilnahme an einem der vielen Schreibwettbewerbe motivieren. SchreibanlässeGrundschulkinder lassen sich meistens durch Lob und Ermutigung gut motivieren. Reagieren Sie immer wieder auf kleine Schriftstücke Ihres Kindes und zeigen Sie, wie toll Sie das finden. Achten Sie im Alltag auf Schreibanlässe und helfen Sie Ihrem Kind, diese umzusetzen. Vielleicht möchte es einmal einen Leserbrief an eine Kinderzeitung schicken, eine Reaktion auf eine Fernsehsendung verfassen oder sich für ein Rollenspiel einen ganz neuen Charakter erschaffen. Sammeln Sie die Schriftstücke Ihres Kindes und bewahren Sie sie in einer schönen Mappe auf, die immer wieder vorgeholt und angesehen werden kann. Weitere Anlässe: Vielleicht kann Ihr Kind bei der Schülerzeitung seiner Schule als Redakteur mitwirken, Sie ermutigen es, ein kleines Tagebuch zu führen, oder Sie beleben die gute alte Brieffreundschaft wieder. Wichtig ist jedoch, dass sich Ihr Kind um Form und Stil bemüht. Es geht nicht ums reine Texten in Umgangssprache! Sie finden in der Juni-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß" 8 hilfreiche Tipps für junge Autorinnen und Autoren.
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