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14.12.2017

Ganztagsschule - gut für mein Kind?

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Mit einem 4 Milliarden € schweren Programm fördert die Bundesregierung bis 2008 den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen. Schon jetzt besuchen über 10 % aller Schülerinnen und Schüler eine Ganztagsschule und entlasten damit die oft komplizierte Organisation des Familienalltags. Häufig sind dies kostenpflichtige Privatschulen, aber das Konzept verbreitet sich auch an öffentlichen Schulen zunehmend. Lesen Sie hier, was die Ganztagsschule ausmacht und ob Ihr Kind dafür geeignet ist.

„In der Ganztagsschule ist mein Kind bis zum Nachmittag gut untergebracht. Es kann dort lernen, essen und an Freizeitangeboten teilnehmen.“ Diese Aussage einer Mutter ist richtig, aber trotzdem gibt es über Ganztagsschulen noch wesentlich mehr zu sagen. Ganztagsschule darf sich nach der Definition der Kultusministerkonferenz (KMK) von 2004 nur nennen, wer

  • mindestens 3 Tage in der Woche mindestens 7 Zeitstunden täglich Unterricht und Freizeitbetreuung anbietet,
  • Mittagessen an allen Wochentagen zur Verfügung stellt,
  • nachmittägliche Angebote unter Aufsicht, Verantwortung oder enger Kooperation mit der Schulleitung und in konzeptionellem Zusammenhang mit dem Unterricht gewährleistet.

Unterschieden wird zwischen einer offenen und einer gebundenen Ganztagsschule. In der offenen Ganztagsschule ist die Teilnahme am Nachmittagsprogramm freiwillig, der reguläre Unterricht findet wie an allen anderen Schulen vormittags statt. Nachmittags gibt es Zusatzangebote wie Hausaufgabengruppen, Förderkurse, Arbeitsgruppen und Projekte. Fast alle Ganztagsschulen in Deutschland arbeiten nach dem offenen Modell, sodass ein Teil der Kinder schon mittags nach Hause gehen kann. In der gebundenen Ganztagsschule müssen alle Schüler bis zum regulären Schulschluss am Nachmittag anwesend sein. Das wird, zumindest in Deutschland, noch von vielen Eltern und Pädagogen abgelehnt.

8 Pluspunkte für die offene Ganztagsschule

        1.         Mehr Zeit zum Kennenlernen

In den Schulen mit ganztägiger Betreu-ung sind viele Lehrer auch am Nachmittag eingespannt. In Arbeitsgruppen, beim Mittagessen und in den Pausen lernen sich Schüler und Lehrer schneller und besser kennen. Sie haben mehr Zeit, sich über Alltagsthemen oder auch über individuelle Schwierigkeiten auszutauschen.

        2.         Soziales Lernen wird gefördert

Die Schüler verbringen viel Zeit zusammen. Es bilden sich enge Freundschaften, die Kinder lernen, miteinander umzugehen, sich zu streiten oder besser zu verstehen. Es gibt ausreichend Zeit, um Konflikte zwischen Schülern aufzugreifen und zu lösen. Neben dem Schulstoff findet so auch das soziale Lernen intensiv statt.

        3.        Individuell fördern

Da Schüler und Lehrer sich besser kennen, fallen Leistungsdefizite oder besondere Begabungen schneller auf. In vielen Ganztagsschulen gibt es für schwache Schüler zusätzliche Förderkurse am Nachmittag. Auch Kinder mit besonderen Begabungen werden von der Schule unterstützt. Schulbegleitende Nachhilfestunden sind in der Regel nicht mehr nötig.

       4.       Nie mehr Hausaufgabenkrieg!

In jeder Ganztagsschule gehört das Erledigen der Hausaufgaben zum Konzept. Zu Hause werden nur noch für Arbeiten gelernt oder Vokabeln abgefragt. Das Tragen einer schweren Schultasche entfällt, denn die Bücher und Hefte bleiben größtenteils in der Schule.

       5.      Spiel und Spaß mit Freunden

Unterstützt durch örtliche Vereine oder freie Träger, bieten Ganztagsschulen eine breite Palette unterschiedlichster Freizeitangebote an. Die Schülerinnen und Schüler können unter einer Vielzahl von Kursen wählen, das Angebot ist meistens groß und attraktiv. Hier können Sie sich mit Gleichgesinnten erholen, sich sozial engagieren oder sportlich und künstlerisch betätigen.

      6.      Ganztagsschulen entlasten Eltern

Für berufstätige Eltern ist es eine große Entlastung, ihr Kind für einen verlässlichen Zeitrahmen in der Schule zu wissen. Sie müssen so keinen Lehrerausfall kompensieren und sich nicht um das tägliche Mittagessen oder das ordentliche Erledigen der Hausaufgaben kümmern. Ihr Kind ist gut aufgehoben, und sie brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, weil beide Elternteile arbeiten.

      7.      Mehr Chancengleichheit

Der Bildungsstand der Eltern und ihr Vermögensstatus wirken sich beim Besuch einer Ganztagsschule wesentlich geringer auf den Schulerfolg der Kinder aus als in Halbtagsschulen. Ausländische Kinder lernen schneller und besser Deutsch, ein PC plus Internetzugang ist für alle zugänglich, und bei den Hausaufgaben helfen Fachkräfte. Gerade für sozial schwache Familien und ausländische Kinder ist die Ganztagsschule ein großer Schritt zur Chancengleichheit.

      8.     Fazit: Lernen fürs Leben

In der Ganztagsschule geht es um mehr als nur um das Aneignen von Wissen. Die Schule bereitet auch auf das Leben in der Gemeinschaft vor, denn es gibt dort für die Schülerinnen und Schüler eine Menge zu organisieren. So werden Schlüsselqualifikationen vermittelt: zum Beispiel Probleme lösen, Selbstdisziplin lernen und im Team arbeiten. Dafür ist in der Ganztagsschule einfach viel mehr Zeit als in der Halbtagsschule.

Einen konkreten Stundenplan eines Ganztagsschülers der 2. Klasse in Hessen, Aufklärung über die Nachteile von Ganztagsschulen sowie Tipps zur Suche nach einer guten Ganztagsschule inkl. Informationen über die Kosten einer privaten Ganztagsschule finden Sie in der November-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß".



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