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14.12.2017

Entspannung zum Stressabbau

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stress.jpgWir Erwachsene kokettieren gerne mal mit dem Ausruf: „Ich bin ja so im Stress!“ und leiten mit dieser Äußerung auch schon die Entspannung ein. Von Ihrem Kind werden Sie das nicht hören, denn Kinder machen sich ihren Spannungszustand nicht bewusst, sondern reagieren mit vielfältigen körperlichen Anzeichen. Zu viel Stress macht irgendwann krank. Damit Ihr Kind nicht in der Stressfalle landet, braucht es Ihre Hilfe. Hier erfahren Sie, ob Ihr Kind stressanfällig ist und wie Sie Ihr Kind entspannen lassen.

Jedes fünfte Kind hat heutzutage mit negativem Stress zu kämpfen. Schon Grundschüler reagieren auf den Leistungsdruck und die hohen schulischen Anforderungen mit Stresssymptomen. Kopf- und Ohrenschmerzen, Nägelkauen, Hautausschlag, Ängste, Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen oder depressive Verstimmungen und Verhaltensauffälligkeiten können Anzeichen für zu viel Stress sein. Dabei bedeutet Stress für jedes Kind etwas anderes. Manches reagiert schon mit Schlafstörungen wegen einer nicht gemachten Hausaufgabe, ein anderes hält Termindruck nicht aus oder kriegt erst eine Krise, wenn seine Versetzung gefährdet ist. Ein gewisses Maß an Anspannung und Nervosität vor neuen Aufgaben ist allerdings gesund und mobilisiert die Kräfte Ihres Kindes. Im Körper wird dabei Adrenalin ausgeschüttet, das Ihrem Kind hilft, schnell zu reagieren. Anschließend produziert der Körper das Hormon Cortisol, mit dem er mehr Energie erhält und somit leistungsfähiger wird. Anschließend sollte das Cortisol aber wieder abgebaut werden, damit der Körper sich erholen kann. Geschieht das nicht, steigt die Cortisolkonzentration stetig an und wirkt sich ungünstig auf die Nervenzellen im Gehirn aus. Dieser Dauerstress und der fehlende Ausgleich bewirken dann Denkblockaden und negative Gefühle.

Ruhephasen sind wichtig für Ihr Kind

Oft ist es eine Vielzahl von unterschiedlichen Anforderungen, die letztlich den Stress auslösen, denn unser Alltag ist hektisch und bietet nur noch wenige ruhige Phasen. Nachmittage ohne Fernsehen, lange Spaziergänge oder gemeinsame Gespräche nach dem Abendessen sind in vielen Familien selten geworden. Solche Erholungsinseln im Alltag geben Ihrem Kind Kraft und Energie für die nächsten Aufgaben. Fehlen solche Ruhephasen, können schlechte Noten, Streit mit den Freunden oder zu großer Ehrgeiz dann schnell der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Im Gegensatz zu vielen Erwachsenen sehen Kinder die Stress-Überlastung nicht kommen. Sie verzweifeln von einer Sekunde auf die andere, werden krank und verweigern sich.

Für die meisten Kinder sind die Anforderungen der Schule gut zu bewältigen. Die steigenden Leistungsanforderungen sind auf das Alter der Kinder abgestimmt und sollten sie eher zum Lernen motivieren, als ihnen Angst machen. Durch die liebevolle Anerkennung der Eltern und die altersgemäße Förderung durch die Schule werden Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt und erhalten die notwendige Rückendeckung für das Lösen schwieriger Aufgaben. Kritisch wird es immer dann, wenn für das einzelne Kind die nächste Hürde zu hoch gesteckt ist. Freut sich beispielsweise die Klasse auf die Aufführung eines einstudierten Theaterstücks, kann das für ein schüchternes, ängstliches und zurückhaltendes Kind großen Stress bedeuten, weil es öffentlich auftreten soll und dies überhaupt nicht gerne macht. Die neu eingeführte Entspannungsstunde, bei der die Kinder 30 Minuten lang meditieren lernen, überfordert ein hyperaktives Kind und konfrontiert es mit seinen Grenzen. Da es durch die Situation überfordert ist, wird es mit Stresssymptomen reagieren. In beiden Fällen kann das Problem nur individuell gelöst werden.

Ob die Symptome eines Kindes durch Stress ausgelöst sind oder vielleicht eine Krankheit die Ursache ist, muss in jedem Einzelfall sorgfältig untersucht werden. Wenn Sie glauben, Ihr Kind stehe unter Stress, nehmen Sie sich Zeit und reden Sie mit ihm. Lassen Sie Ihr Kind aufmalen, an welcher Stelle es in seinem Körper den Stress oder das Unwohlsein spürt. Sprechen Sie über die Gefühle, die Ihr Kind dabei empfindet. Versuchen Sie herauszubekommen, was Ihr Kind bedrückt und wovon es sich überfordert fühlt. Fragen Sie sich selbst, ob Sie möglicherweise Teil des Problems sind. Wie können Sie Ihr Kind entlasten, wie können Sie ihm helfen? Sind Ihre Erwartungen zu hoch? Braucht Ihr Kind mehr Freiräume, hat es zu viele Aufgaben bzw. Verpflichtungen und zu wenig Freizeit? Erst wenn Sie wissen, welche Ursachen die Symptome haben, können Sie Ihrem Kind wirkungsvoll helfen.

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