Ein wichtiger Bestandteil der Schulzeit Ihres Kindes sind Elternabende, an denen Sie Kontakt zu Lehrern und anderen Eltern knüpfen, wichtige Informationen erhalten und unter Umständen Einfluss auf die Entwicklung der Klasse nehmen können. Leider werden diese Möglichkeiten nicht immer genutzt, und so mancher Elternabend gestaltet sich langweilig und ermüdend. Das muss nicht sein! Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten Ihnen Elternabende bieten und wie Ihr Kind davon profitieren kann.
Im Laufe der Schulzeit Ihres Kindes werden zahlreiche Elternabende auf Sie zukommen, die Ihnen die Gelegenheit geben, sich über die Klassengemeinschaft, den jeweiligen Lernstoff und geplante Aktivitäten zu informieren. Hier werden aber auch Kontakte zu Lehrkräften gefestigt, die Intensität der Klassengemeinschaft durch gemeinsam geplante Unternehmungen erhöht oder einzelne Konflikte informell gelöst. Das einzelne Kind steht bei diesen Versammlungen nicht im Vordergrund, individuelle Fragestellungen sind hier also fehl am Platz. Trotzdem sind Elternabende eine wertvolle Einrichtung, deren Möglichkeiten Sie unbedingt ausschöpfen sollten. Je enger der Kontakt zwischen den Eltern einer Klasse ist, desto positiver sind auch die Auswirkungen auf die Klassengemeinschaft. Und ein guter Draht zur Lehrerin oder zum Lehrer hilft Ihrem Kind im Schulalltag mit Sicherheit. Mit unseren sieben Tipps zur Gestaltung lebendiger Elternabende können Sie gemeinsam mit den Elternvertretern und der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer zu einen guten Klima in der Klasse beitragen und Ihr Kind im Schulalltag unterstützen. 1. Atmosphäre und Gesprächsanlässe schaffenBitten Sie im Vorfeld des Elternabends die Lehrkraft darum, die Veranstaltung im Unterrichtsraum der Klasse stattfinden zu lassen. Schön ist es, wenn die Eltern (oft erscheint ja nur ein Elternteil) auf dem Platz ihres eigenen Kindes sitzen können. So bekommen sie gleich eine Vorstellung von der aktuellen Sitzordnung und können sich besser in die Unterrichtsituation hineinfühlen. Besonders in der Grundschule sind die Wände häufig mit kleinen Bastelarbeiten oder selbst gemalten Bildern der Schülerinnen und Schüler dekoriert. Fragen Sie vor Beginn des Elternabends ruhig mal nach, zu welchen Anlässen die kleinen Kunstwerke erstellt wurden, und erkennen Sie den Arbeitsaufwand der Lehrer an. Lob tut jedem gut, und dieses positive Thema bietet eine gute Gelegenheit für ein persönliches Gespräch über die Klasse. 2. Stammtisch für Eltern und Lehrer etablieren Da Elternabende in der Regel nur ein- bis zweimal im Halbjahr stattfinden, können sich in dieser Zeit in der Klasse personelle Änderungen ergeben haben – und alle Eltern sind sowieso nie anwesend. Neue Eltern sollten auf jeden Fall vorgestellt und freundlich in der Klassengemeinschaft aufgenommen werden. Anregungen und Veränderungswünsche können umso besser durchgesetzt werden, je mehr Eltern sich dafür einsetzen. Ein Elternstammtisch ist eine sehr gute Gelegenheit sich besser kennen zu lernen und über die aktuellen Entwicklungen der eigenen Kinder und ihrer Klassenkameraden zu sprechen. Laden Sie die Lehrer der Klasse dazu unbedingt ein, damit sie sich als Teil der Gemeinschaft und nicht ausgegrenzt fühlen. Hier können Informationen und Entscheidungen in ungezwungener Atmosphäre ausgetauscht bzw. beschlossen werden. Die weiteren 5 Tipps, mit denen Sie Ihren Elternabend lebendig gestalten und somit Engagement zeigen finden Sie in der Dezember-Ausgabe von "Lernen und Fördern mit Spaß", die Sie als Abonnent in unserem Shop herunterladen können.
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