Das Internet steht Kindern und Jugendlichen nicht nur zu Hause, sondern auch in der Schule, bei Freunden oder in Internetcafés zur Verfügung. Nicht immer ist daher ein Erwachsener dabei, wenn der Nachwuchs surft. Echte Gefahr droht durch Gewalt oder sexuellen Missbrauch – lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.
Viele Eltern sind sich der Gefahren des Internets nicht bewusst und halten den Missbrauch am eigenen Kind für äußerst unwahrscheinlich. Daher wird dieses Thema in der Familie oft nur am Rande angesprochen. Auch Kinder, die unangenehme Erfahrungen per E-Mail oder in Chat-Rooms gemacht haben, schweigen sich darüber meistens aus. Es ist ihnen peinlich, sie können die Begegnung nicht richtig einordnen und fühlen sich unter Umständen selber schuldig, weil sie verbotenen Raum betreten haben.
Längst beschränken sich die Bedrohungen aus dem Internet für Kinder und Jugendliche nicht mehr nur auf Pornographie oder sexuellen Missbrauch, auch wenn dieses Problem nach wie vor besteht. Auch in anderen Bereichen versuchen kriminelle Erwachsene, über das Internet Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen aufzunehmen, da bereits die Hälfte aller Kinder chatten und so sehr leicht erreichbar sind. Bei den folgenden Themen ist extreme Vorsicht angesagt:
Wie gefährlich Kontakte in Chatrooms wirklich sein können, zeigten immer wieder Fälle, in denen sich Minderjährige mit erwachsenen Chatfreunden treffen, die sie niemals vorher gesehen haben und von denen sie nichts wissen. Via Internet wird über den Chat ein Vertrauen aufgebaut, das gefährliche Folgen haben kann. Lassen Sie es niemals so weit kommen! Besprechen Sie mit Ihrem Kind ganz klare Verhaltensregeln, bevor es sich alleine in einem Chatroom bewegen darf. Dazu gehört auf jeden Fall: